Wenn ihr einen Spieleautoren was fragen könntet, was wäre das?

#1

In der Folge von morgen kündigen wir es an: Vielleicht schaffen wir es einen Spieleautoren in den Podcast zu bekommen. Ich trau mich aber noch nicht zu sagen, wer es ist, weil das Ganze noch ins Wasser fallen könnte.

ABER: Habt ihr Fragen an Spieleautoren? Interessiert euch was Bestimmtes an deren Arbeit?

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#2

Wie integriert sich die Arbeit in einen dynamischen Entwicklungsprozess? Also: inwieweit ist die Story vor der Entwicklung in Stein gemeißelt bzw. wie stark muss angepasst werden, wenn z.B. während der Entwicklung Levels/Abschnitte oder gar Enden plötzlich wegfallen/hinzukommen oder kürzer/länger werden? Unabhängig vom Grund: wie oft passiert es, dass die Story oder Storyelemente während der Entwicklung angepasst werden müssen?
Und in eine ähnliche Richtung: Wie viel Einfluss hat man bzw. wie stark wird man als Autor in die Entwicklung eingebunden? Wie oft und in welcher Form gibt es z.B. Feedback von den Entwicklern? Wird man als Autor auch dazu aufgefordert/gebeten selbst Feedback zum aktuellen Entwicklungsstand zu geben, ggf. Spielabschnitte auch schon vorab zu spielen oder gezeigt zu bekommen?

All das hängt sicher stark davon ab für welches Gerne und mit welchem Budget ein Spiel entwickelt wurde. Weniger als Frage formuliert, aber vielleicht kann der ominöse Autor darüber ein wenig plaudern, inwieweit die Arbeit sich unter diesen unterschiedlichen Voraussetzungen unterscheidet (falls er diese Erfahrungen gemacht hat).

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#3

Wird das ein Narrative Designer eher, oder eher ein “klassischer” Autor im Sinne von Quest-Design o.ä.? Ersteres ist ja noch mal ein bisschen was anderes oft.

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#4

Wie zufrieden ist derjenige damit, dass es öfter heißt ‘für ein Spiel eine gute Geschichte’? Was bedeutet, dass die Geschichte in einem anderen Medien meistens unterste Schublade ist.

Wie zufrieden ist er mit den auftretenden Dissonanzen zwischen den Mechaniken und den Geschichten? Hunderte Leute interaktiv abknallen und dann in der Zwischensequenz ganz nett und sympathisch, zumindest nicht soziopathisch wie es angebracht wäre. Uncharted…

Auch wenn wir seit Jahrzehnten Filmsequenzen im Spielen gewöhnt sind, sehe ich sie als Leihgabe vom Film und nicht als dem Medium native narrative Mittel. Nativ wäre es, emergent, aus der Interaktivität heraus, eine Narration aufzubauen. Wie steht er dazu? Es gibt da eine ziemlich Bandbreite: Dwarf Fortress, WhatRemainsofEdithFinch, Soma, HerStory.

Muss den jedes Spiel eine aufgesetzte Geschichte erzählen? (Imo nein, siehe Quake, Tetris, Kerbal Space Program…)

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#5

DANKE! Total gute Fragen, ich hab leider den Thread nicht rechtzeitig geschlossen, shame on me. Aber in Teilen werden deine Fragen auch beantwortet, den Rest nehme ich mit für eine mögliche Runde zwei.

ÜBRIGENS: Ich hab das im Podcast noch nicht ankündigen wollen, wer es ist, weil es nicht sicher war, ob’s klappt, aber: Wir haben Chris Avellone interviewt. Kommt dann kurz vor dem Finale, die Folge.

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#6

Klasse! Passt dann auch sehr gut zum Sieger :wink:

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#7

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#8

Ich hoffe das kommt jetzt nicht zu spät.

Mich würde interessieren, welche Art Geschichte sich ihrer/seiner Meinung nach am besten zu welchem Spielegenre passt. Also Kriminalstory zu Rennspielen oder so. (Irgendwie ne gute Idee… :thinking: )

Und eventuell noch ob Sie/Er auch Spiele spielt und mag die hauptsächlich von ihrer Mechanik leben und deren Story entweder überflüssig oder nicht vorhanden ist. (Furi?)

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#9

Erstmal herzlich Willkommen und unserer kleinen LGS-Wärmestube!

Du bist leider wirklich zu spät, wir haben das Interivew schon geführt, es wird bald ausgestrahlt. Aber ein wenig haben wir Deine Fragen angetoucht.

Ansonsten finde ich, dass man wirklich mehr Rennsspiele mit Kriminalstory machen sollte.

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