State of Decay 2 ist das geilste Spiel der Welt

Bin mit der Juggernaut Edition schon wieder 8 Stunden drin und es läuft richtig gut. Bin mit meiner matriarchalen Gang gerade in eine verlassene Brauerei gezogen.

Wir haben auch unseren ersten Mann aufgenommen, weil wir dringend einen Gärtner für die Plantage brauchten. Jetzt produzieren wir reichlich Munition und dominiere den Luxusgüterhandel im Bezirk mit Craftbeer und Whiskey.

Sobald die Vorbereitungen abgeschlossen wind werde ich dann mit Warlord-Anführerin Ursula ein wenig durch die Gegend marodieren und Zombienester auf der westlichen Flussseite ausräuchern.

Aggressives Vorgehen, ja, aber wir werden die Region friedlich und gütig beherrschend. Dafür stehe ich mit meinem Namen!

Ich halte euch einfach mal ungefragt auf dem Laufenden über meinen Spielfortschritt.

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Ich lade es gerade runter, das erste wollte ich eigentlich immer mal gespielt haben, bin aber nie dazu gekommen.

So’n Basenbau Management Kram ist eigentlich genau mein Ding.
Mal gucken ob mir das dauerhaft gefällt.

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Ist im Kern halt ein sehr grindiger Third-Person-Shooter. Ballern, rumfahren, Stealth-Kills an Zombies… das macht alles ganz gut Laune. Aber der Basisbau und der ständige Druck – immer zu wenig Ressourcen, immer erschöpftes Team, immer Angriffe von Zombies – macht es echt richtig gut. Und durch die zufälligen Figuren und deren Permadeath hat man immer so ein bisschen Walking-Dead-Storytelling mit schön überzogenen B-Movie-Dialogen obendrauf. Gibt’s im Game Pass und den gibt’s grad für 1 Euro, also macht man mit Ausprobieren da nicht viel verkehrt.

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Habe jetzt auch mit der Juggernaut Edition wieder von vorne angefangen, meine erste Crew lief nie besonders dufte!
Jetzt bin ich auf der neuen Map gelandet, die ich drölfzehnmal besser finde als die Region aus meinem ersten Versuch (war glaube ich das „Plateau“).

Ist schon cool, welche Geschichten das Spiel von alleine erzählt, wenn dir deine Karre unterwegs kaputt geht und du mit Seuche infiziert zurück zu deinem Camp humpeln musst und dann kurz vor dem Ziel noch einen Juggernaut aus der Ferne entdeckst… Wirklich spannend! :+1:

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Werd nie vergessen, als mir bei einem völlig banalen Sammel-Quest in einer Kleinstadt der Sprit ausgegangen ist, ich beim Benzin suchen einen Juggernaut aufescheucht und panisch vom Autodach aus auf ihn geschossen habe, aber dann doch hilflos dabei zusehen musste, wie er meinen Questgeber in zwei Teile reißt.

Glaub das ist der Kick an dem Spiel. Du machst zehn oder zwanzig Routine-Runs um Ressourcen zu sammeln, und beim einundzwanzigsten mal geht dann alles in einer gigantischen Kettenraktion völlig schief und plötzlich sind drei Leute tot.

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Ich hab von diesem Spiel noch nie gehört.

Ich will es haben!

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State of Decay 2 hat einen Multiplayer, wie viele können dass den gleichzeitig spielen?

3 oder 4 mein ich, reiner co-op.

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Ist leider kein „richtiges“ Koop mit gemeinsamer Basis. Der Multiplayer funktioniert so, dass mehrere Leute mit ihren eigenen Charkteren das Savegame eines anderen besuchen können. Ressourcen die man da sammelt landen auch im eigenen Stash, man nimmt sich also nix weg. Aber für größere Missionen wie die späteren, starken Seuchennester gemeinsam killen ist das schon auch ganz spaßig.

Hab gestern auch reingespielt.
Das Tutorial gemacht und danach mit ner eigenen Party nochmal von vorn angefangen.
Objektiv ist das ein 70er Titel, umso überraschter bin ich, wie viel Spaß mir das Ding macht.
Dieses ganze Jäger & Sammler Ding funktioniert erstaunlich gut.
In Häuser schleichen Zeds umnatzen, dann wird man entdeckt und muss in den Nahkampf.
Schließlich die Beute einsammeln, abladen und auf zum nächsten Raubzug.
Überhaupt ist Loot sehr befriedigend.
Mein blödes Grinsen, als ich im Waffenladen meine 22er Erbsenpistole gegen ein AR-15 eintauschen konnte und gleichzeitig noch ne Pumpgun für den Kollegen gefunden hab.

Hätte das Ding nicht einige sehr dumme Schwächen (völlig untererklärt, Nahkampf ist pures button-mashing, Stealth funktioniert die meiste Zeit, dann aber werde ich auf heiterem Himmel aus dem Nichts angegriffen, man kann mit Wurfwaffen nicht zielen), könnte das noch so viel besser sein.

Eine lustige Geschichte hab ich auch schon:

Es gibt überall auf der Karte sogenannte Plague Hearts, die man mittelfristig ausschalten muss, weil da drumherum dauernd besonders aggressive Zombos spawnen.
Die Waffe der Wahl ist da Sprengstoff, da die Dinger ziemlich robust sind.
Jetzt bin ich ja generell schleichend unterwegs, also einen meiner Leute mit der gerade gefunden Armbrust ausgestattet und die 5-6 Zombies um das Herz lautlos ausgeschaltet.
Ich bin so klug, K-L-U-K! Was da jetzt leider fehlte, war die Transferleistung, dass das sprengen ja nun alles andere als lautlos ist und plötzlich hab ich 20+ Zeds am Hals, die ich verzweifelt mit dem Hackbeil totkloppe (eine zweite Fernwaffe mitnehmen? Pffffft!), während ich wie blöde explosive Coladosen schmeiße. Lange Rede kurzer Sinn, Herz zerstört aber 2 von 3 Leuten infiziert und auch sonst kurz vorm abnippeln…

Ich glaub, ich fang noch mal neu an. :grin:

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Also, ja, aber find’s tatsächlich effizienter (grad wenn man eine kurzatmige Figur spielt) viel mit Ausweichen und den Instant-Kill-Angriffen zu arbeiten.

btw: in der Juggernaut-Edition unbedingt früh den Kopfgeldjäger aufsuchen und sich ein paar der Achievement-Quests holen. Das sind so Sachen wie „Hacke 70 Arme ab“ oder „Töte schleichend 200 Zombies“. Die kann man gut nebenbei laufen lassen und bekommt dafür teilweise richtig coole Waffen.

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Bin da auch nicht ganz konform, SoD 2 hat schon deutlich tieferes Kampfsystem als SoD 1. Mit Freischalten der Spezialisierungen kann man verschiedene „Spezialangriffe“ freischalten (ich liebe es mit der Axt dem SWAT-Zombie die Unterschenkel abzutrennen :innocent:) und die Nahkampfwaffen spielen sich besonders mit der Neuauflage schon einigermaßen unterschiedlich. Einem Zombie auszuweichen um ihn dann zu packen und in die Horde zu schleudern, ist schon ziemlich cool.
Mich stört am meisten die Unlogik, mit der jedes Zombiemedium zu kämpfen hat, zB. das nur zwei Personen gemeinsam unterwegs sein können, aber nur GEMEINSAM im Auto und nur einer kann, ohne gamey zu sein, Ressourcen mitnehmen? Der andere ist ein reiner „Kampfbot“? Finde ich unimmersiv! :sunglasses:

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Hey @sofakissen, sollte ich Kampagne spielen?? Oder Heartland? oder Daybreak? Womit fängt man an? Was machst du?

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Wenn du’s zum ersten mal spielst erstmal die normale Kampagne. Heartland und Daybreak sind die DLC, da gibt’s neue Gegner und so. Heartland startest du z.B. auch direkt besser ausgestattet, würde erstmal gemütlich den Gameplay-Loop in der normalen Kampagne lernen und da allen beim Sterben zuschauen.

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Ich glaube ich habe einen strategischen Fehler gemacht. Die Brauerei war mir zu groß, zu ressourcenhungrig, zu schwer zu verteidigen. Nachdem ich zu spät zu einem Hilferuf der – eigentlich verfeindeten – Nachbargang in der alten Polizeistation gekommen bin, eröffnete sich mir plötzlich eine neue Immobilie. Großer Hinterhof, eingebaute Betten im Zellenblock, viele Parkplätze… wirkte wie ein guter Spot.

Leider stellt sich raus, dass ich in der eingebauten Waffenkammer nur 9mm-Munition und Rauchgranaten herstellen. Eigentlich wollte ich auf militärischem Maßstab aufrüsten. Das fällt jetzt erstmal aus. Auch der Militäraußenposten erweist sich als weniger nützlich, als gedacht. Der Artillerieschlag schafft es nicht durch Hausdächer, was es für den Einsatz gegen Zombienester nutzlos macht.

Ich muss jetzt erstmal umplanen… Medizin und Nahrung sind knapp, und von Blei und Benzin kann man nicht leben. Die neue Heimat macht sich trotzdem gut, allerdings werde ich meine Startegie wohl erstmal ändern: Wenger Teile und Herrsche, sondern mit Bedacht und meiner gesilencten MP5 die nahen Infektionsherde aus dem Schatten heraus beseitigen.

Außerdem habe ich endlich ein Umspannwerk gefunden… vielleicht habe ich bald Strom. Und dann bin ich schon wieder einen Schritt näher an einer neuen Normalität, als Waffen das jemals schaffen könnten.

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Ich hab im Gegensatz zu @sofakissen auf der Foothills Map neu angefangen und mit meinen 3 Damen (nach Spezialfähigkeiten: 1 Mechanikerin, 1 Chemikerin und eine Köchin) auch fix das unmittelbare Gebiet gesichert.

Allerdings hab ich das Gefühl, ich hab nicht breit genug gelevelt, meine 3 mad hembras sind inzwischen alle auf Hero Status, aber rekrutiert hatte ich bis jetzt noch nicht, weil ich die 2 freundlichen Enklaven auf Alliiertenstatus bringen wollte.

Jetzt hab ich an Tag drei aber jede Menge starke Gegner in meinem (eigentlich) gesäuberten Winkel der Karte rumlaufen. Neben unzähligen Screamern und Bloatern (die ja jetzt nicht das Problem sind, wenn man aufpasst), hab ich fast jedem Ausflug eine Horde und insgesamt schon gut ein Dutzend Ferals und 2 Juggernauts.

Das krieg ich zwar alles hin aber langsam gehen die Munition und die Painkiller aus. Ist das normal, dass die Bedrohung so stark ansteigt, oder hängt das mit dem Charakterlevel zusammen?

Kennt da einer ein vernünftiges Wiki?

Was ich beim Googlen so sehe sind nur die Einsteigertipps, auf die ich auch selbst gekommen bin…

Ich habe gerade 7 Leute im Team, viel zu viele, aber ich spiele sie recht gleichmäßig, allein schon wegen der Ermüdung. Die Bedrohung hält sich in Grenzen, ich glaube das hängt schon auch vom Charakterlevel ab. Ich hatte Seuchenherzen auch viel härter in Erinnerung, glaube auch die sind dynamisch.

Boah, das würd ich auch nehmen.

I’m a sucker for environmental storytelling: meine neue Warlord-Aspirantin wollte gerne als persönliche Quest den „Waffenhordern“ die Meinung geigen, und das fand ich äußerst spannend, da sich zwei Häuser nebenan ein Plague Heart befand. Ich dachte ich könnte zwei Fliegen mit einer Brechstange schlagen!
Also Leuchtfackeln und genug Munition eingesackt und auf den Weg gemacht. Vor Ort habe ich das Plague Heart beseitigt, dank Schützenhilfe der bis an die Zähne bewaffneten Nachbarn. Bei der anschließenden Meinungsverschiedenheit habe ich dann versucht mich aus dem Schlamassel zu ziehen, allerdings meine Badass-Warlady dabei verloren…

Spoiler

Einige Zeit danach habe ich eine mysteriöse Nachricht bekommen, die mich an den selben Ort geführt hat und dort die gesamte Waffenhorder-Enklave ausgelöscht vorgefunden! Es stellte sich heraus das eine weitere Armbrust-bewaffnete Dame „aufgeräumt“ hatte. Die habe ich sofort in meine Crew aufgenommen und gemerkt wie geil sich die Armbrust spielt <3

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Dieses Spiel ist bis zum Release von Mount & Blade 2 offiziell das geilste Spiel der Welt.

Meine Basis ist in einer alten Raste und so optimiert, dass ich pro Tag nur eine Einheit (Muni, Essen, Benzin, Material) bzw. zwei Einheiten (Medis) Ressourcen verbrauche. Alle meine Leute haben entweder Armbrüste, Sniper-Revolver (what the HELL wie geil) oder Gewehre, die nicht kaputt gehen. Eine Gartenbauexpert*in wäre noch super, dann könnte ich meine Farm aufrüsten, aber geht auch so total gut. Wasser, Strom… Ein Paradies.

Einmal musste ich allerdings auch jemanden rauswerfen, denn der RNG hat mir einen Typen in die Basis gespült, der drei Fähigkeiten hatte: Rumfurzen (wortwörtlich!), sich überfressen und Lebensmittel klauen sowie Streit anfangen. Da musste dann der Sozialdarwinismus zuschlagen und ich ihn leider verbannen.

Drei plague hearts und ein paar Infektionsherde stehen noch an, dann hat Sherriff Krause ihr Viertel unter Kontrolle.

Und. Ich. Liebe. Alles. Daran.

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Ich hab schon länger kein Update mehr gegeben, dabei habe ich heute einen kleinen Meilenstein erledigt: Das letzte Seuchenherz ist erledigt! Heureka! Jetzt kann die finale Questreihe von Ursula beginnen… den Teil des Spiels hab ich tatsächlich noch nie erreicht. Die Gegend ist jetzt endlich ein gutes Stück sicherer.

Der Umzug in die Polizeistation hat sich als absolut gute Entscheidung erwiesen, nachdem ich ein paar Stationen umgebaut habe. Zwei Farmen, versorgt vom Gärtner Rich, produzieren Nahrung und Medikamente. Nachdem ich mehrere MP5’s gefunden habe, komme ich jetzt auch vollständig mit der 9mm-Munitions-Produktion in der Station aus.

Dass ich in der relativ kompakten Basis so gut zurecht komme ist auch ein paar geilen Upgrade zu verdanken. Eine meiner Überlebenden ist ein „Outdoor-Freak“ – das heißt, ich bekomme zwei Betten gratis dazu, weil sie den anderen einfach ein nettes Camp einrichtet. Nur meine Soldatin musste ich loswerden… sie war nach meiner Umstellung auf „kleine“ Waffen irgendwie über. Den Rest erledigte ein tragischer Autounfall.

Und dann habe ich letztens habe ich den Hilferuf eines kleinen, befreundeten Trupps. Die wurden überfallen und ausgeraubt. Zusammen mit einer der beiden bin ich also los und hab die raubende Gang gestellt – gewalttätig. Überlebt hat sie das nicht, die Medis brachte ich ihrem trauernden Partner. Aber darum geht’s gar nicht, denn am Übergabepunkt fand ich eine Antenne, die mir einen weiteren Außen freischaltete.

Jetzt habe ich Essen und Medis aus eigenem Anbau, Munitionsvorräte aus einem (von brutalen Waffenhändlern gewaltsam eroberten) Waffenladen, Strom aus einem nahegelegenen Umspannwerk und Baumaterial aus dem Rohbau im Neubaugebiet. Der letzte Slot wird demnächst mit einer Tankstelle besetzt und dann bin ich einfach voll ausgestattet.

Oh, und hab ich euch schon mein geiles pinkes Musclecar gezeigt?!

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