FINALE "Bestes Spielejahr" 1992 vs. 1998

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Unbenannt

1992, meine Ladies

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BITTE???

Die “Whale Whores” Folge aus Staffel 13, wo das Gif mit den Miami Dolphins her kommt ist eine der besten SP Folgen aller Zeiten!einself :smiley:

tenor

Außerdem haben wir an anderer Stele schon breit erklärt, warum Delphine die Geißel der Menschheit sind. :wink:

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Absolut, daran gibt es auch nichts zu rütteln. Jedoch sollte niemand dem Jahr 92 die Schuld dafür geben. Bereits am 23.12.1991 veröffentlichten Sierra mit Eco Quest 1 den wahren Urheber allen Übels.

http://www.sierrachest.com/index.php?a=games&fld=s&id=177

Einen Tag vor Weihnachten… ist das perfide!

Eco the Dolphin war 1992 lediglich ein Trittbrettfahrer. Schuldig gemacht haben sich nur Eco Quest und Sierra. Apropos: Wessen Logo blickte einem damals noch gleich 1998 von der Half-Life-Verpackung entgegen? Ganz genau! Und hier schließt sich dann auch der Kreis zwischen 1991 und 1998. Es gibt einige Verantwortliche in diesem Konstrukt, 1992 und/oder Eco the Dolphin gehören nicht dazu!

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Ganz ehrlich: Das mache ich 50x lieber als Mr. Nathan “Generic” Drake 500.000 Klippen gerade so nicht abstürzen zu lassen.

Muße in Spielen wird eh nicht hoch genug geschätzt. Ich liebe es tatsächlich in Spielen, wenn es mir die Gelegenheit gibt, abzuschalten und mich als Videospiel-Tourist zu fühlen und die Gegend zu betrachten. Wie in Life is Strange, wo ich mich sogar an manchen Stellen explizit etwa auf ne Bank setzen kann. Wie in Blackwood Crossing, wo ich im Zug einfach nur die Landschaft an mir vorbeiziehen lassen kann. Oder wie in Hellblade, wo ich die Brandung am Strand genießen kann. Das ist mir alles deutlich lieber als Krachbumm-Rambazamba ohne Ende.

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Dieses Gefühl hatte ich übrigens auch ganz stark in The Vanishing of Ethan Carter. Was ich vom Spiel selbst halten soll, weiß ich bis heute nicht so genau, aber was war es ein Genuss, ganz in Ruhe durch die Spielwelt zu schlendern.

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120% bei dir. Nur ist die “Muße” in Half-Life dennoch arg überschätzt. Der Trick funktioniert nur beim ersten mal, bei jedem darauffolgenden Durchlauf erzeugte das weder Drama im Banalen (“dröger Arbeitsalltag zwischen Sci-Fi-Roboterarmen, whaaat?!?”) sondern wirklich nur e…wi…ge… Langeweile. Und, was auch immer gern verdrängt wird, sind die vielen First-Person-Jump-Passagen. Half-Life war cool, aber eben auch kein Citizen Kane. Ein smart inszeniertes One-Trick-Pony, mit einem letxen Akt, an den sich keine Sau erinnern mag.

Wer hardcore Muße in Masse sucht wird ein Jahr später mit dem borderline experimentellen Shenmue fündig. Das Spiel besteht sicherlich zu 50% aus Warten. Kann man auch langweilig finden, klar. Aber wer (h)A(lf-life) sagt, muss auch B(isschen öfter Shenmue) sagen.

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Weißt du was - Ich ja eigentlich auch. Ich spiele alle Rockstar-Spiele immer als wander-rumfahr-landschaftssimulator und habe, glaube ich, nie eins durchgespielt. Habe ich ja schon mal gesagt, sind bei Erscheinen immer die besten Spiele der Welt. Bis man dann alles erkundet hat… Und der gescholtene Drake hat übrigens auch schöne walking-Simulator-Passagen. Man kann von Naughty Dog halten was man will, aber schicke Landschaft können die!
Aber hier ging es um 1992 gegen 1998, gezeichnet gegen grob polygoniert, und da gab es noch kein vernünftiges, hübsches openworldiges rumwandern. Nur als Kopfkino in Textadventures (dann sind wir aber wieder bei den Büchern) oder vielleicht in Rollenspielen. 1988 empfand ich sogar Zak Mc Kracken als openworld - man konnte schließlich überall hinfliegen und alles erkunden!

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Oder dieses, dingenskirchen… Everybody goes to the Rapture. Schick nachmodelliertes Barnaby-Stockrosen-Klischeedorf. Sehr schön alles. Aber leider auch strunzöde.

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Diese Meinung kann ich gut nachvollziehen. Ich habe es mal angespielt und nach ein paar Minuten wieder das Handtuch geworfen. Im Gegensatz zu Ethan Carter hat mich an Everybody Goes to the Rapture so gar nichts reingesogen. Ich erinnere mich auch noch, dass ich die Fortbewegung als quälend langsam empfunde habe. Wenn schon das Thema Rapture/Entrückung, dann lieber die HBO-Serie The Leftovers.Gelegentlich konnte ich mich auch über die ärgern, unterm Strich stand aber eine der immersivsten Serienerfahrungen, die ich jemals hatte. :grinning:

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Eigentlich ist Everybody Goes to the Rapture genau die Art Indiespiel, die ich in meiner bestmöglichen Christian-Schiffer-Imitation augenrollend als “Kunstscheiße” abtue, aber ich liebte Everybody Goes to the Rapture unerwartet für diese verstörend unverstörende Science-Fiction-Dystopie. Diese absolute Einsamkeit, in diesem furzöden englischen Dörfchen, die idyllische Ruhe und die existenzielle Angst vor einer unbekannten außerirdischen Kraft, die in der Geschichte langsam und zunehmend unbehaglich entfaltet wird… unfassbar, schaffen viel zu wenige Spiele. Wie die spielbare Version der ersten Hälfte von “The Quiet Earth”, wenn den Film Edgar Wright während einer depressiven Phase gemacht hätte, oder so.

Leider ist das Ding am Ende doch über sich selbst gestolpert weil das Leveldesign einfach furchtbar war und ich mich verlaufen hab.

7/10

Edit: That said: Ich träume von einer Netflix-Mini-Serie über “Everbody’s Gone To The Rapture”, die episodisch die Flashback-Szenen vor dem verschwindenden Event erzählt. Ich liebte diese ganzen unwichtigen Momente im Angesicht der ungeahnt bevorstehenden interstellaren Auslöschung.

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Also wenn ich Muße in Spielen suche, fülle ich meinen Sim mit Kaffee ab und setz ihn dann für 2 Stunden aufs Klo. Hach, das ist so schön entspannend…

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Apropos Serien: Ich habe gerade einen riesigen Schrecken bekommen und mich gefragt: Wann sind eigentlich die Sopranos gestartet? Hätte es sich um das Jahr 1998 gehandelt, wäre das - Spiele hin, Spiele her - ein monströs wichtiger Pluspunkt für das Jahr 98 gewesen. Ein Glück, dass IMDB und Wikipedia beide den 10. Januar 1999 ausspucken. Puh!

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LOL!
Das ist tatsächlich völlig an mir vorbei gegangen, obwohl ich durchaus ein paar Stunden in Sims 4 hab.

Wie scheißt man denn zornig? Beschimpft man da seine Kacke? Schneidet man zornige Grimassen?
Fragen über Fragen…

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Leute, mal was anders. Warum reden wir nicht über Super Mario Kart? Wenn es ein SNES-Spiel gibt, das nicht Retronostalgiescheiße ist, sondern auch heute noch ienfach eine milliarde mal geiler ballert als vieles was danach kam, dann ja wohl fucking Super Mario Kart.

Super Mario Kart ist purer Bock, reine Geilheit, ultimativer Fun.

Tretet von mir aus alles in die Tonne, was Nintendo sonst gemacht hat, und lasst Super Mario Kart über.

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Hhhhm, weiß nicht, hab ich letztes Jahr mal bei meinem Kumpel, dem Retrofanatiker, auf dem SNES Mini gespielt und hatte ich eher unter schlecht gealtert abgespeichert.

Ich geb aber gern zu, dass Rennspiele noch vor MOBAS und Multiplayer-Shootern für mich das uninteressanteste Genre aller Zeiten ist. :slight_smile:

Find echt das Gegenteil ist der Fall. Das Prinzip ist einerseits so simpel, aber schon damals so tight umgesetzt, dass das einfach immernoch bockt. Die Nachfoler hatten, nach dem offensichtlichen 3D-Feature von 64 auch gefühlt immer Schwierigkeiten wirklich was zu ändern. Gab dann Sachen wie Double Dash oder Motion Controls auf der Wii, was alles nett im Kern steckt immernoch das gute alte Mario Kart. Weil das halt schon Super war.

Hm, schwer zu sagen ob das heute noch eine milliarde geiler ballert

Ich spiel das heutzutage in der Regel nur nach 4 bis 9 Gin Tonics in irgendwelchen von mir innig gehassten Hipster-Clubkneipen in denen aus nostalgieschgeschwängerten tunrbeutelretrogründen in irgend ner Ecke ein SNES mit Mario Kart rumsteht damit 20jährige fensterglashipsterbrillentragende Mediengestalterstudis mit Strickmützen auf dem Kopf das mit viel ironischen Behave spielen können um ihre von zu todgepolishten AAA-Titeln abgestumpften Instaseelen an der musealen Pixeloptik ein bisschen aufzuwärmen … :thinking:

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Meiner Meinung nach die beste Mario Kart Version (solange man den Classic Controller verwendet). Strecken, Geschwindigkeitsgefühl, Steuerung und Varianz bei den Fahrzeugen (es gab ja zwei Driftmodi) waren davor und danach nicht mehr so gut