Die Siedler 2 vs. Starcraft Brood War

Starcraft wählen :wink:

Bitte schön:
Do-That

Oder falls du selber magst: https://www.matheretter.de/rechner/zufallsgenerator

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Thread überfliegen (im Zweifel in der von Discourse angebotenen Zusammenfassung, wobei das den Bias der dominanteren Fraktion verstärkt) und gucken, wessen Takes, Meinungen und (vor allem) Memes du witziger, cleverer, überzeugender findest :point_up:

Wir Ultras sind ja seh schon überzeugt, aber es sind Unentschiedene wie du, die unserem Memetic Warfare erst einen Sinn geben!

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Folgendes Problem: ich habe in meiner Kindheit sehr gerne Siedler 5 und 6 gespielt. Ohne Siedler 2 hätte es die nicht gegeben. Jedoch kann ich mit den alten Siedlern genau garnichts anfangen und das Spielprinzip aus Siedler 5 ist Starcraft sehr viel ähnlicher als z. B. Siedler 2. Ich stecke also in einer Zwickmühle, besonders weil mir beide Spiel vollkommen egal sind. Da helfen auch Memes nicht wirklich weiter. Ich überlege mal noch ein bisschen oder lasse es einfach bei S2. What ever. Beide Spiele haben weder Kriegaelefanten noch Triboken.

Siedler 2 hat Katapulte und ohne Katapulte hätte es bestimmt nie Triboke gegeben!

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Die Panzer ist quasi der moderne Kriegselefant in Starcraft und kann man in den Belagerungsmodus schalten, dann ist er eine Artilleriehaubitze und das ist ja der klare Nachfolger der Triboke.

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Siedler 2 hat vor allem Schiffe. Schiffe deren Aufgabe es ist, Waren von A nach B zu transportieren. Aber was machen sie? Tausende Leerfahrten. Allein dieses Schiffsgeficke spricht gegen Siedler 2.

Und natürlich hat das bessere Spiel gewonnen :slight_smile: Auf die Expertise der Community ist halt doch Verlass. :grin:

Eine Runde weiter gewuselt

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Ich war sicher, dass Starcraft das hier ähnlich locker gewinnt wie Age of Empires 2. Tatsächlich interessant, dass das so beliebte Franchise hier zwar nicht sangundklanglos untergeht, aber doch so wenig Enthusiasmus bei seinen Fans erzeugte.

Nachspielanalyse: Genörgel an der Hässlichkeit Starcrafts prallte relativ schadlos ab, aber die Starcrafties kamen nie aus der Verteidigungshaltung raus, in die sie von uns mit Angriffen auf Build Orders und Hardcore-Nerd-Gameplay gedrängt wurden.

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Das war nie ausschlaggebend und immer dummer Quark.

Aber bei dem Deutschen kommt man einfach nicht mit gutem Gameplay gegen Wutzelwusel an.
Der Deutsche ist da einfach von Anfang an zu verschossen in eine Pseudoidylle mit Wusel (egal wie grausam die gespielte Realität ist), als dass noch Argumente zählen würden.

Und verklärte Nostalgie siegt dann halt über Qualität.

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Das war aber jetzt leider schon sehr knapp. Darauf kann man sich nun nicht ausruhen. Immerhin kommt als nächstes Age Of Empires 2. Das wird hart. Und wir dürfen uns @goschi 's Argumente nochmal anhören :stuck_out_tongue:

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Siedler könnte mir nicht gleichgültiger sein. Aber die Memes waren eindeutig auf dessen Seite.

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Es geht da weniger um „Den Deutschen.“ Was da glaube ich eher stattgefunden hat war der Kampf bestimmter Mechaniken gegen „nostalgische“ Immersion und die Tatsache, dass StarCraft seine Langlebigkeit der Multiplayer- und nicht der Singleplayererfahrung schuldet. Ich glaube, dass die Zielgruppe für ein schönes, immersives Singlplayerspiel hier halt größer ist als die für ein sehr mechanisches Multiplayerspiel.

Das ist übrigens auch ein Grund warum Warband verloren hat: Es ist ein Spiel bei dem die Immersion oft an der Hässlichkeit scheitert.

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Das mit Multiplayer-vs-Singleplayer ist in diesem Forum glaube ich keine schlechte Analyse. Auch die Nostalgie spielt hier eine entscheidende Rolle.

Bei Warband würde ich allerdings widersprechen. Generell halte ich „Immersion“ für so ein esotherisches Konzept dessen Existenz ich anzweifle. Hab mich noch nie jemals in irgendeinem Videospiel „in der Welt“ gefühlt, und wenn, dann erst Recht nicht wegen der Grafik, sondern weil’s sich zwischen den Fingerchen (ob 3D-Action mit Controller und Tastatur oder indirekt mit Maus und Touchscreen) und wie das Spiel darauf reagiert geil anfühlt.

Glaube auch, dass Starcraft viel mehr als Age of Empires, das auch sein Setting für sich sprechen hat, symbolisch für die „Echtzeitscheiße“ steht. AOE steht da irgendwie drüber, aber im Community-Vote zeigte sich ja schon, dass Echtzeitstrategie hier keinen so leichten Stand hat. Starcraft ist einfach so pur auf seinen Mechaniken basierend, dass man da wenig drüber hinwegreden konnte.

Ich würde dir da zustimmen… Allerdings gehöre ich zu den Leuten die diese „Immersion“ manchmal fühlen. Das ist zwar, je länger ich spiele, immer seltener geworden, aber trotzdem noch präsent. Der Grund ist, dass Immersion bei mir voraussetzt, dass ich die Mechanik noch nicht durchschaut habe und Dinge lebensecht wirken. Es ist ein bisschen wie der Turing-Test für Spiele. Solange ich die Mechaniken, Routinen und festen Abläufe im Hintergrund nicht begreife ist ein schönes, gut gepactes und atmosphärisches Spiel super immersiv.

Sobald ich aufhöre die Grafik zu bestaunen und beginne in Mechaniken zu denken löst sich der Rest allerdings auf. Je mehr man spielt, desto schneller tritt das ein. Dummerweise bin ich auch noch Informatiker… das macht es nicht einfacher :wink:

Ich denke mal, dass meine Strategie einfach verfangen hat, das Ganze letztlich zu einer Abstimmung über das musikalische Oevre der Toten Hosen zu machen.

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Grundsätzlich stimme ich euch da zu, finde aber den Nostalgiefaktor bisschen überbewertet. Bei den Star Craft Spielern ist ja im selbe Maße Nostalgie ein „Problem“. Die Spiele sind alt und daher ist eine gewisse Nostalgie unumgänglich, sei es nun bezüglich der Grafik oder der Mechanik.
Da hilft auch das platte Argument nicht, dass Star Craft auch heute noch kompetetiv gespielt wird und sich deshalb der nostalgischen Verklärung entzieht. Man könnte im selben Maße argumentieren, dass gerade weil es heute noch gespielt wird, die Verklärung noch höher ist, weil die Spieler sich nicht weiter entwickelt haben, oder wollten. Das mutiert dann zu einem Henne-Ei Problem.

Persönlich Anmerkung zur Immersion: Das Gefühl habe ich auch fast vollständig abgelegt (leider). Ich bin mitlerweile an einem Punkt, an dem ich zu 95% wegen gutem Gameplay spiele. Passt mir das Gameplay, spiel ich das Spiel. Die letzten 5 % sind dann nur noch die KO Kriterien, wie übertriebene Gewalt oder Szenarien die ich hasse (Horror zum Beispiel). Gameplay ist King.

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Das kann sein, Siedler 2 kann halt mit viel Schein punkten, aber wenn es an die Gameplaysubstanz geht ist es einfach kein gutes Spiel. Hier gehts halt eher um so Knuddelschauwerte und Memes. Und wenn Siedler 2 etwas ist, dann ein Spiel was sich so langweilig wirklich spielt, dass man nebenher Memes bauen kann während man den Siedlern beim Siedeln zuguckt. Als Strategiespiel natürlich großer Mumpitz, als Aquarium ganz nett.

Vor allem wenn man das mal ganz Nostalgiebefreit bewertet. Gerade dann ist Starcraft halt ein hervorragendes, zeitloses Spiel, welches zwar einige der moderneren RTS-Komfortfunktionen nicht hat, aber sich ansonsten einfach klasse spielt. Ich empfehle ja bei jedem Spiel die Nostalgiebrille abzunehmen, denn ein Siedler 2 kann man wirklich nur mit dieser als ein gutes Spiel bezeichnen.

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Nun… die Siedler 2 ist schon wirklich wie die Toten Hosen, Nostalgie pur, Starcraft ist halt die Mondscheinsonate von Beethoven, das ist aber vielen hier scheinbar zu viel Qualität :stuck_out_tongue:

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