Der große Greedfall/ELEX/Outer Worlds Irgendwasthread

Gibt gerade alle Piranha Bytes Spiele stark reduziert. Gönnt euch, besonders in dieser Rollenspielflaute, einfach mal Elex. Das ist meines Erachtens eines der unterschätztesten RPGs der letzten Jahre (deutlich besser als z.B. bisher Greedfall).

https://store.steampowered.com/sale/piranhabytes/

Und wenn man jetzt die Glaskugel zu rate zieht, dann wird bald endlich Elex 2 angekündigt. Hoffentlich :pray:

3 Like

Dem muss ich enorm deutlich widersprechen.
GreedFall kann:

  • Charaktere die nicht eindimensional sind
  • Figuren die nicht nur dumm und/oder Arschig sind
  • Kampfsysteme die Spass machen UND funktionieren
  • spannende neues Worldbuilding
  • Eine gute, spannende Geschichte mit mehreren Twists
  • Fraktionen die alle sehr differenziert sind, nicht nur gut/böse und nie platte eindimensionale Beweggründe haben
  • Ein Setting das sehr spannend, erfrischend ist und daraus viel macht.
  • Ein Monsterdesign, das man nicht seit Gothic schon kennt

!Achtung kleiner Roman, mit vielen Rechtschreibfehlern! Es ist ja schön wenn du aufzählst was Greedfall kann (selbst da werde ich dir in Teilen wiedersprechen), aber unerwähnt bleibt was es alle nicht kann. Ich möchte nicht verschweigen, dass ich GF bis jetzt nur so 15 Stunden oder so gespielt habe und natürlich kein umfassendes Bild wiedergeben kann (deswegen schrieb ich ja auch „bisher“). Trotzdem möchte auf das von dir geschriebene eingehen, auch im Hinblick auf Elex, welches du auch gespielt hast?

Da ich großer PB-Fan bin, viel mehr vielleicht sogar Fan von dem was ihrer Spiele son besonders macht, messe ich andere RPGs auch an diesen Qualitäten. Da versagt das Spiel aber leider unglaublich und fühlt sich in vielen Punkten an wie Risen 2 (kein schlechtes Spiel, aber ein schlechtes PB Spiel).

  • Ja Greedfall hat eine spannende Welt, Worldbuilding, Setting etc., jedoch sind alle Elemente unglaublich statisch und verlieren direkt auf den zweiten Blick ihren Glanz. Hier nur ein paar Beispiele:
  1. Wohingegen PB ihre Welten und damit auch alle (wichtigen) Gebäude von Hand bauen, scheint es in GF nur einen Architekten gegeben zu haben. Schon im ersten gebiet wohnen beide Botschafter und ein weiterer Questgeber in dem gleichdesignten Haus. Jeder Händler hat (bisher) den geleichen Laden und verkauft auch immer die gleichen Warensorten, es gibt so scheint mir keine Waren spezifisch für die Fraktionen, ganz anders wie z.B. in Elex.
  2. Wichtige Häuser sind zwar individuell gestaltet, lohnen sich aber nicht zu erkunden, da außer dem Questziel wirklich nichts relevantes versteckt ist.
  3. Zwar hat GF große und schick anzusehende, die Atmosphäre steigernde Städte, aber 99% der Inhalte sind für die Katz. Kaum ein Haus kann überhaupt betreten werden und die Häuser in die man rein kann werden erst durch das triggern einer Quest wichtig. Ich habe jetzt auch schon vermehrt Gebäude im Nirgendwo gefunden, mit denen ich absolut nicht machen konnte. Daraus resultiert eine unglaublich unbefriedigende Welterkundung! Dazu kommen immer wieder NPCs in der Welt, welche ohne die passende Quest nutzlos sind, nichts zu erzählen habe und einfach nur dastehen. Was bring einem eine riesige Stadt, wenn sich trotzdem alles tot anfühlt. Das passiert dir in Elex nicht. Hier gibt es zwar auch Füllnpcs, aber jedes Gebiet ist voll mit spannenden Personen, die durch das reine Ansprechen schon eine neue Geschichten ermöglichen.
  4. Ich komme in ein Dorf der einheimischen und denke mir so nice, neue Quest, vlt. ein Händler mit besonderen Sachen, spannende Geschichte etc. etc. Und was finde ich? Tatsächlich gab es einen Typ mit dem ich reden konnte und der hat nur gesagt das ich in ein spezielles Haus nicht rein kann. Nur so nebenbei war es das einzige Haus in dem Dorf in das überhaupt hätte reingehen können. Da fehlen mir einfach die Inhalte. Strukturen dürfen niemals nur aus dem Zweck besteh für eine Quest da zu sein. Ansonsten sind sie unglaubwürdig und lassen mich spüren das es sich hier nur um ein Spiel handelt!
  5. Die von mir bisher erkundeten Gebiete hatten maximal 3 verschiedene Gegnertypen. An sich nicht weiter schlimm. Von mir aus könne auch alle Banditen über die ganze Insel gleich aussehen, wäre nicht alles so statisch. Es macht einfach keinen Sinn das die alle an einem Punkt festkleben und sich, sei es Tag oder Nacht keinen Schritt bewegen. Dazu kommt dann noch das sich in ein und demselben Wald fünfmal dieselben Gruppen von Gegnern wiederfinden. Da kann das Kampfsystem noch so nice sein, die Kämpfe werden nicht spannender… Oh ich finde ein versteckte Höhle, was da wohl drin ist… GEIL ein und dieselben Viecher die ich das ganze Gebiet schon bekämpft habe… und dann sind die nicht nur so mega statisch, sondern wenn man über einen gewissen Punkt läuft egal ob mitten im Kampf verlieren sie die Aggro und laufen mit vollem Leben zu ihrem festgelegten Punkt zurück. Why…? In Elex kann ich theoretisch mit viel Aufwand ganze Horden von Viechern zu anderen Leuten schleppen und muss mir z.B. für einen Auftragsmord nicht die Finger schmutzig machen. Das nenne ich Rollenspiel! Und so weiter und so weiter. Es bringt einfach nichts eine große Welt zu bauen, wenn die dann statisch und unglaubwürdig rüberkommt.
  • Bezüglich der Charaktere kann ich zu GF noch wenig sagen. Mir ist bisher nur aufgefallen das hier auch schon mal mehr ging. Bisher schleppe ich die nur zum kämpfen mit mir rum oder wenn ich gerade ihre Quest bearbeite. Kommentare während Dialogen oder auf die Umgebung sind absolute Mangelware. Dass sie sich untereinander Unterhalten (siehe OuterWorlds) kam bisher noch gar nicht vor. Und da landen wird dann wieder bei der statischen Umsetzung. Zu Elex kann ich hier nur sagen, dass da zwar durchaus noch mehr geht im Hinblick auf den zweiten Teil, aber Eindimensional ist auf jeden Fall keine*r gewesen.

  • „Figuren die nicht dumm und/oder Arschig sind“: Gut zu PB Spielen gehören Arschige Charaktere auf jeden Fall dazu. In einer rauen Welt wird Mistrauen durchaus großgeschrieben. Was aber GF angeht muss ich noch weiterspielen, bin mir noch nicht so sicher was das angeht.

  • Kampfsystem ist gut und natürlich besser als in allen PB Spielen. War aber auch nie der Grund warum ich auch nur eines ihrer Spiele gespielt habe.

  • Zur Geschichte und den Fraktionen kann ich noch nichts sagen. Mir ist bis jetzt aber aufgefallen, dass die meisten Quests nur aus einer Richtung getriggert werden können. Kleiner Spoiler: Es gibt ganz am Anfang eine Quest bei der man einen Jungen suchen muss. Zwar lassen sich teilweise Informationsquellen wo sich der Junge befindet überspringen, ich kann soviel ich weiß jedoch nicht zufällig in das Lagerhaus einbrechen und ihn dort finden, sondern muss erst den mir vorgeschriebenen Weg von A nach B gehen um am Ende eine lausige Entscheidung treffen zu können. Da ist Elex soooo viel weiter. Teilweise habe ich Quests beendet bevor ich überhaupt wusste, dass es sie gibt. Für mich macht sowas einfach viel mehr Spaß und ist inhärent auch deutlich logischer.

  • Ja beim Punkt Monsterdesign habe ich am ehesten das Gefühl bekommen du hast Elex gar nicht gespielt… Natürlich gibt es in Elex Monster, die man in ähnlicher Form auch schon aus anderen PB Spielen kennt, aber gerade durch das neue Setting sind da noch so viele dazugekommen. Hier ist anzumerken, dass Elex neben seiner so schon enormen Bandbreite an Monstern, sogar Klimazonen spezifische Monster hat, die alle einen Tagesrythmus haben und teilweise andere Tiere jagen. Mega nice! Das erzeugt eine lebendige und glaubhafte Welt, die es wiederum auch lohnt erkundet zu werden.

Soweit meine bisherige Einschätzung auch im Vergleich zu Elex. ich entschuldige mich für die Textmenge, konnte es jedoch irgendwie nicht einfacher ausdrücken und habe jetzt schon so viel weggelassen. Statt euch also für 40 Euro Greedfall zu holen, kauft euch lieber für 17 Elex. Die ersten 20 Stunden sind Krebs, danach ist es in vielen Belangen einfach das bessere Rollenspiel (betrachtet man meine Spielzeit in Greedfall).

1 Like

Besoffen gesprochen: ich habe keine fucking Zeit zwanzig Stunden Krebs zu spielen bevor was annehmbar wird. Wenn greedfall in den ersten zwanzig Stunden besser als Krebs ist, ziehe ich das einfach vor. PB hatte halt zwanzig Stunden Zeit, das geilere Spiel zu machen. Klar, das was danach kommt kann schon endgeil sein. Aber wenn es zwanzig Stunden scheiße kostet bis es geil wird ist das ein massives, und für mich nicht hinnehmbares, Problem.

1 Like

Naja Krebs ist metaphorisch gemeint. Es macht immer noch Spaß und falls es einem zu schwer ist, kann man den Schwierigkeitsgrad sehr frei einstellen.

Ich habe Greedfall auf meiner Wunschliste, erwarte mir aber auch nicht mehr als einen soliden 70er-Kandidaten. Ich hol mir das Spiel irgendwann im Sale oder warte, bis es in irgend nem Abomodell auftaucht. Was ich bisher gehört und gesehen habe geht alles klar in die Richtung von dem, was Lipardus ausführlich dargelegt hat. Elex hat in der Tat keine gute Story (das hatten PB-Spiele noch nie), und das Balancing ist gegen Ende nicht mehr besonders toll… aber bis dahin macht es wirklich viel Spaß! Die Welt ist großartig und will erkundet werden. Das gibt es bei modernen Rollenspielen nicht mehr oft. Ich finde hier - Sakrileg! - dass Elex sogar der Witcher3-Welt deutlich voraus ist. Und das Balancing ist wie gesagt ganz am Ende mies, für einen sehr langen Zeitraum passt es aber wunderbar. (Ganz anders übrigens als das obergrottige Outer Worlds, bei dem das Balancing schon nach drei Stunden so dermaßen für den Arsch ist, das alles aus ist. Noch nie habe ich mich über 50 ausgegebene Euros so geärgert.) Was ich eigentlich sagen möchte:

Elex ist (abgesehen von der ersten Stunde vielleicht) gerade am Anfang sehr, sehr geil! Und wirklich unterschätzt.

2 Like

Alles was du zu Elex sagst :ok_hand:, aber Outer Worlds spielt man doch eucj nicht wegen den Kämpfen oder? Die Geschichte, die Charaktere und die fantastische Welt Ware meine Beweggründe weiterzuspielen.

1 Like

Ich empfand Outer Worlds leider insgesamt als Gesamtkatastrophe. Natürlich sind die Kämpfe nur Beiwerk, aber wenn ich mich einfach auf die offene Straße stellen kann um draufzuhalten, dann stimmt irgendwas nicht. Damit fehlt jeglicher Anreiz, mich weiterzuentwickeln… Was soll ich mit besseren Waffen und Rüstungen, wenn ich eh schon unbesiegbar bin? Was soll ich mit der ganzen Kohle? Was soll ich mit den Erfahrungspunkten? Wieso soll ich noch aufsteigen wollen, wenn es sich nicht auswirkt? Wieso soll ich die Welt erkunden, wenn es absolut nichts von Interesse für mich gibt? Ich kann ja schon alles. Nach drei Stunden.
Dazu kommt eine Welt, die mich absolut nicht kriegt. Ich empfinde sie als hochgradig langweilig, wenig innovativ und einfach nicht schön. Das gleiche gilt für Charaktere und Story. Ich hab mir das etwa 15 Stunden gegeben und mich wirklich durchgequält, habe aber jetzt aufgehört. Das brauche ich nicht mehr. Ich ärgere mich echt, dass ich das mit dem Microsoft Game Pass erst nach dem Kauf erfahren habe…

Nur so für den Kontext: Auf welchem Schwierigkeitsgrad hast du gespielt? Fand das auf „Hard“ ziemlich fordernd, weil @Manuel_Fritsch im Vorfeld erwähnte, dass es sonst zu leicht ist. (Allerdings hab ich nur bis zum zweiten Planeten gespielt, weiß nicht wie sich das Balancing entwickelt.)

1 Like

habe es im höchsten Schwierigkeitsgrad gespielt und da bleibt es definitiv lang fordernd, die Aussagen von @Stollentroll stimmen so auch einfach nicht.
Es gibt auch genug zu entdecken, nebst Loot vor allem kleine Geschichten, man muss halt hingucken :woman_shrugging: (und wie man Parvati, Ellie und auch Vikar max nicht toll finden kann… die kommentieren übrigens auch immer mal wieder)

Also da, wo das balancing völlig fürs Arsch ist und man dauernd instant stirbt und zwar auch auf den Quest-Routen, weil das klassische (eigentlich gute) PB-Gating mit starken Gegnern völlig erratisch und schlecht umgesetzt wurde?
Also gerade Balancing in Elex ist völlig für die Füchse, das ganze Spiel hindurch, entweder kriegt man nur auf die fresse oder dann haut man direkt einfach alles weg…

1 Like

Also ich fand es auf Hart lächerlich einfach. Das Balancing ist derart kaputt, wie ich es noch in keinem anderen Spiel erlebt habe. Dadurch werden auch quasi sämtliche anderen Mechaniken ad absurdum geführt. Ich habe in dem Spiel kein einziges Mal irgendein conumeable benutzt, ich habe kein einziges Mal die Fähigkeiten meiner Begleiter eingesetzt (nichtmal ausprobiert), die Perks waren vollkommen überflüssig, die Zeitverlangsamung ebenfalls. Den Lockpicking-Skill auf 100 zu bringen war quatsch, da alles was man in Truhen findet, in tausendfacher Ausführung einfach in der Gegend rumliegt. Waffen, Rüstungen, Skills, nichts davon braucht man. Das alles war derart absurd, dass ich das noch immer nicht glauben kann.

2 Like

Ich glaub der Schwierigkeitsgrad kommt stark darauf wie man spielt. Gerade die Dialog Skill Checks sind mMn viel zu mächtig gewesen. Ich fand die Welt eigentlich ganz cool, aber bis auf Parvati im allgemeinen und bei Max die Begleiter Quest fand ich Begleiter ziemlich fade.

Felix und Nyoka und nach seiner Quest auch Max hatte ich nie dabei. Meist nur SAM und Parvati.
Auch die Begleiterfähigkeiten hab ich nie gebraucht. Gut hab auch nicht auf Hard gespielt. Somit entfiel auch alles was man in der Welt an Bufffood fand. Hab dass fast gar nicht benutzt.

Bei einem wirklich guten Balancing würde erwarten das etwas was so präsent in der Welt präsentiert wird auch gebraucht wird. Selbst auf Normal.

GreedFall will doch gar kein Spiel wie die Piranhabytes-Spiele sein
GreedFall ist nahezu 1:1 MassEffect 1, nur in einem anderen Szenario und genau das will es auch sein.
Ja, die Baukastenhäuser und Städte können stören (ja, alle kennen nur einen palast-Architekten), sind aber einfach nicht relevant, weil das Spiel sich nicht darum dreht, es ist ganz klar Story- und Charakter-getrieben und konzentriert sich auf diese und deren Entwicklung und deine eigenen Entscheidungen und das Agieren von dir und den Fraktionen.
Und da brilliert es stellenweise ziemlich, weil es gerade die Fraktionen eben nie schwarz/weiss malt, ja sie tun (alle) grässliche Dinge und Arschlöcher findet man überall, aber alle agieren nachvollziehbar und innerhalb ihrer Welt auch logisch. Und alle haben gute Taten trotz Arschlochigkeit und alle haben böse Taten mit guten Absichten…

Diese Differenziertheit zusammen mit dem mal echt frischen Szenario (ne sorry ELEX ist einfach wieder nur Gothic, aus dem ganzen SciFi wird schlicht nichts gscheites gemacht), das eben auch glaubwürdig ist (etwas was ELEX echt nicht ist, die Welt kann so nicht funktionieren) ist eben mal echt toll.

Dann hast du leider viel verpasst, gerade immer mal verschiedene Teams mitnehmen lohnt sich, die interagieren immer wieder miteinander, kabbeln sich, usw. Nein kein BG2 (wobei das objektiv betrachtet da auch massiv überbewertet wird), aber schon ganz okay

Die Fähigkeiten beschleunigen vor allem die Kämpfe etwas ^^
Aber ja, die Consumables sind scheisse, man wird damit völlig überhäuft und jedes ist und wirkt anders und gleichzeitig benötigt man sie nicht, das ist echt sehr schlecht gelöst. Generell zu viel Loot

Also wenn du 5 Kommentare pro Session meinst, das würd ich jetzt nicht als „viel“ einstufen.
Hab das Spiel mWn zu 100% durchgespielt mit allen Nebenaufgaben, bis eine die als gescheitert eingestuft wurde.
Ich mag ja auch das Spiel an sich. Aber die Begleiter sind bis auf Max, der witzige Quest hat und Parvati leider recht blass gewesen.
Was ich auch eher ungünstig fand waren die ADAs Kommentare wenn man das Schiff betritt und eigentlich nie die beschriebene Situation vorfand.
Weder haben Felix und Max jemals wirklich gestritten noch ist Nyoka betrunken durchs Schiff getorkelt.
Das hätte ihnen vielleicht etwas mehr Form gegeben.

Ach komm, da hat er gar nichts verpasst. Ich habe immer wieder gewechselt. Da werden zwei, drei belanglose Sätze innerhalb einer ganzen Stunde ausgetauscht, das wars.

hmmm, ich fand das eigentlich immer erfrischend, aber vielleicht gebe ich mich da auch einfach schneller zufrieden. Ich sehe eure Kritik.

stimmt, das war immer etwas komisch. Die besten Szenen fanden immer im Laderaum statt, waren leider nur 3 oder 4 Szenen.

Was ich z.b. cool auf dem Schiff fand, waren die Geschenke und Trophähen im Zimmer des Captains.
Und da hät ich es schon cool gefunden wenn man z.B. einen Streit mal Live hätte belauschen können und eventuell schlichten gekonnt hätte.
Was Outer Worlds gut gemacht hat, war das es endlich mal weg von der riesen Open World ist und kleine Hubs gemacht hat. Das fand ich echt gut. Leider hat noch das gewisse Etwas gefehlt.

Scylla z.B. da hätte man mit dem Riesengenerator irgendwie viel mehr machen können. Bin da sicherlich 30 Minuten um dieses riesen Ding gelaufen. Hatte da so ein „Die dreibeinigen Herrscher“ Feeling auch mit der Sound Kulisse, aber ausser ein paar Primals war da einfach nix. Das war echt ein enttäuschender Moment.

Ich vergleiche das halt auch nicht mit einem BG2 (das in diesem Punkt tatsächlich sehr überschätzt ist), sondern mit einem Mass Effect, welches ganz offensichtlich eine große Inspiration war. Und während ich bei ME auch noch 10 Jahren noch viel über alle Charaktere sagen kann, habe ich bei TOW nach 10 Tagen bei einigen sogar schon die Namen vergessen.

Die einzige Ausnahme wäre hier Parvati, aber selbst die hätte ich im ME-Universum eher als bestenfalls mittelmäßigen Charakter angesehen.

1 Like

Ich glaub das liegt auch daran das einen die Begleiterquest quer durch die Welt führt. Hab da mit Abstand am längsten für gebraucht. Ellis Quest kannste gefühlt wenn man schnell klickt und 5 Minuten abschliessen.