Beste Cyberpunk 2077-Rezension

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Gamestar
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Welche hat mehr Literatur und Filmreferenzen?
Das neue Citizen Kane? Mehr Blade Runner als Blade Runner? Das digitale Krieg und Frieden? Goethe als Spiele-Entwickler wĂĽrde CP2077 schreiben?

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Polygon hat halt mit der spektakulär geilen Überschrift allein schon abgeräumt. „Cyberpunk 2077 is dad rock, not new wave“ ist einfach geil. Das einzige was dem Review fehlt ist 'ne saftige 7/10 als Zahlenwertung unten drunter.

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wieso eigentlich? …

Polygon hat mit der Ăśberschrift wirklich den Vogel abgeschossen. Alleine das gibt mir schon mehr als fĂĽnf Seiten Text in manch anderer Review.

Genau solche Folgen erhoffe ich mir von LGS. Richtig schöne und runde Sache. In den vorherrschenden Meinungen von C&C finde ich mich tatsächlich auch wieder.

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Also ist Cyberpunk das Dire Straits unter den Videospielen oder doch eher Stones? Podcast muß ich noch hören, bin gespannt …

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So sehr mich die omnipresente Werbung/PR am Ende genervt hat, muss ich auch sagen, dass meinem vielleicht auch falschen Entdruck nach die „alternative“ Spielepresse (vice, polygon) ihr eigenes, manchmal etwas anstrengende Narrativ verfolgt. Da ist (weiß gar nicht wann: Vor nem Jahr vielleicht) die Stimmung gekippt, CD Projekt wurde zum „problematischen“ Entwickler und dann wird aus einem dummen Tweet von PR Leuten, irgendeinem alten Screenshot und anderen Dingen eine große Linie von Beweispunkten gezimmert, die teilweise bis in die Tests reicht. Da hätte ich mir schon lieber eine wirklich umfangreiche Recherche zu den Arbeitsbedingungen gewünscht, welche die verschiedensten Entwickler zu Wort kommen lässt und das Ganze in den Kontext der Industrie einordnet. Zum Spiel kann ich bisher nur sagen, dass ich mir eine originellere, eigenständigere Ästhetik, weiter entfernt von GTA und „Standardcyberpunkt“ gewünscht hätte. Aber keine Ahnung, ob das bei sonem Massenprodukt möglich gewesen wäre…

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Poly

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Schade war, dass ihr IGN nicht mit aufgenommen habt. Deren ihre Website war zeitweise komplett im Cyberpunk Stil umgestaltet. Hier kann man das ganz gut sehen. Grüße gehen raus an den unabhängigen Videospieljournalismus und die 24/7 gemolkene Kuh.

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Und das ist auch gut so!

WeiĂź der Autor, dass damit inzwischen eher Nirvana, Pearl Jam und Rage against the Machine gemeint ist?

Egal, ich zieh auch Journey oder Kansas jederzeit irgendwelchem Wave Kram vor. :slight_smile:

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was ist Dad Rock?

Der gute Rock?

Dad Rock in a nutshell:

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Immer eine Frage des Betrachters Zuhörers. Ich hatte Mark Knopfler und die Brothers in Arms-Kassette eine Zeitlang ziemlich satt. Jetzt geht es wieder und ich peinige meine Kinder aus Nostalgiegründen damit :wink:

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Highlight der Folge war ohne Frage @Christian.Schiffer fehlende Anatomie Kenntnisse, als ihm nach 2 Organen, die Beispiele ausgingen und er das Spiel gerne auf „Muskeln“ prüfen wollte… :wink:

Lieber Christian, die unbedeutende Leber wäre zum Beispiel noch möglich gewesen :wink:

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Zu den Pyramiden: Ich hab mal ein Buch ala „Pyramiden für Dummies“ gelesen. Nämlich das da:

https://de.book-info.com/isbn/3-406-50831-6.htm

…und darin stand, dass die Pyramiden hauptsächlich nicht von Sklaven gebaut wurden sondern von Leuten die man heute vermutlich zum Mittelstand zählen würde und die auch gut dafür bezahlt und auch nicht gezwungen wurden.

Die Arbeitsbedinungen waren wahrscheinlich trotzdem schlechter als alles was heute in Polen so möglich ist.

Ich - selber Programmierer mit Crunsherfahrung - finde das das Thema ein wenig aufgepauscht wird. Jetzt mal ernsthaft: So ein Mitarbeiter bei ProjectRed kann jederzeit nach Hause gehen und muss dann halt seinen 3000 €/Monat Netto-Job durch einen eintauschen bei dem er nur netto 2500€/Monat verdient (Und wir reden hier von den schlechtbezahltesten Leuten).

Der geht bei der TĂĽr raus und kann sich von mehreren Jobs einen aussuchen.

Also mein Mitleid hält sich in Grenzen…

P.S.:Für fehlende Zugänglichkeit kannst IMHO aber gerne Punkteabzüge geben. Für Rot-Grün-Farbenschwäche ist das eh schon üblich…

Und was die Relevanz von Spielewertungen in Spielemagazinen betrifft, muss man nur auf die Bewertungen von Red Dead Redemption schauen :slight_smile:

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Da bin ich ein StĂĽck weit bei dir, als zu aufgebauscht erscheint es mir aber weniger.

Generell ist klar, wenn Arbeitnehmer gnadenlos ausgenutzt werden, ist das immer kacke, sei es in der Tönnies Schlachtfabrik oder in der CD Projekt Spieleschmiede.

Und ich finde auch, dass es die Aufgabe des Spielejournalismus ist, darüber zu informieren und aufzuklären.

Was mir bei der Crunch-Geschichte aber auffällt, sind vor allem zwei Dinge:

  1. Es gibt offenbar keine klare Definition, was Crunch ist bzw. man von Crunch reden darf. Für die einen beginnt der Crunch bei 2 Minuten über Regelarbeitszeit, bei anderen wenn das Blut aus den Augen läuft. Und dank der fehlenden Trennschärfe kann man sich halt auch ganz leicht darüber super echauffieren.

Was uns zu 2. fĂĽhrt:

  1. Mir kommt es so vor, dass Crunch für so einige Wohlstandsgymnasiumsdeppenkinder eine chillige Gelegenheit ist, sich unter der sexy Marke „Klassenkampf“ einfach und billig zu produzieren. Zumindest erscheint es mir bei Twitter und Co, dass die welche am lautesten aufschreien und vehement fordern, dass Cyberpunk wegen seiner Crunch-Verbrechen maximal eine Wertung von Minus 500% verdient hätte, meist in der Lebensrealität noch nicht so weit vorangeschritten sind. Vielleicht ist das lediglich mein Eindruck als alter Dad-Rock-Hörer, aber auf mich wirkt das schon in vielen Fällen wie selbstgerechtes Moralgewichse ohne viel Substanz.

Das ist der sinnvollen und nachhaltigen Diskussion zum Thema Crunch nicht zuträglich. Und sehr Schade.

Ich bin ein großer Freund davon „Werk und Autor“ gesondert zu betrachten, vor allem bei großen Gemeinschaftsprojekten wie Filmen, Serien oder eben auch Videospielen. Es ist despektierlich, die Arbeit und die Mühe von vielen wegen der Verfehlung einzelner Abzuwerten.
Von daher finde ich den Ansatz von der Gamestar, Spiel und Crunch gesondert aufzuarbeiten, gut.

Das kann ich so nicht unterschreiben. Klar, jedem ist es freigestellt was anderes zu machen und ich selber bin auch immer mal wieder in der Situation, dass ich einem dauernörgelnden Kollegen erkläre dass das hier nicht Nordkorea und dort hinten die Tür ist.
Aber einfach kĂĽndigen und wo anders neu anfangen ist in der Regel nicht ganz so easy peasy und als Arbeitgeber hat man auch eine gewisse Verantwortung, KĂĽndigung nicht als einzige Alternative anzubieten.

Ich werde auf alle Fälle Cyberpunk mit viel Freude und frei vom schlechten Gewissen in die Konsole schieben.
Ich werde aber auch die Diskussion und Berichterstattung über Crunch weiterhin interessiert und wenn nötig auch aktiv weiterverfolgen.
Und ich hoffe, dass ich mich hierbei auf kompetente journalistische Arbeit seitens der Spielefachpresse verlassen kann.

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Ich wollte nur sagen, dass ich Spoiler mag.
Es gibt keinen Spoilertag, den ich ungeöffnet lassen kann.
Ich finde nicht , dass das aktuelle System mit Spoilerwarnungen so gut ist.
Wenns zu oft passiert, stört das den Fluss, finde ich. Und woher weiss der Spoilerverängsigte denn, wie weit er vorspulen muss.
Weit schlimmer finde ich jedoch eigene Spoilerteile am Schluss. (Zum GlĂĽck seht ihr von dieser Furchtbaren sache eh ab).

Wenn ich in Podcasts sowas höre wie, „das besprechen wir im Spoilerteil am Ende ausführlich“, dann denke ich mir sofort, wofür ich mir das Larifari davor anhören soll, springe entweder sofort zum schluss, oder breche ab :smiley:

Gleiches gilt für Sätze in Podcasts wie: „Da passiert etwas, aber das kann ich jetzt aus spoilergründen nicht sagen“
Sowas ärgert mich tatsächlich, und ich komm mir vor wie wenn mir ein Kind sagt: Ätschi, Bätschi, ich weiss etwas, dass du nicht weisst" :smiley:

Ich bin aber schon auch notorisch Neugierig. Ich möchte nicht wissen, wie oft ich zb in Museen schon alarme auslöste, weil ich wissen wollte was sich hinter verschlossenen Türen verbirgt :smiley:

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apropod Dad Rock:

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