Auslosung: Bestes Spiel des Jahrzehnts

Ihr habt unsere Ausführungen gehört, folgende Spiele treten gegeneinander an:

Spiel von Alti Spiel von Schiffi
1 Kentucky Route Zero Frostpunk
2 Fallout New Vegas Rocket League
3 Cities: Skylines Banner Saga
4 Dota 2 Darkest Dungeon
5 Hollow Knight Papers, Please
6 PUBG The Witcher 3

Vier Spiele fehlen noch, jetzt seid ihr dran. Schreibt uns Vorschläge und dann stimmen wir nächste Woche ab.

PS: Wir haben jetzt ein Patreon! SAY WHAT! Falls man uns Geld geben möchte, kann man das jetzt hier tun: https://www.patreon.com/lastgamestanding Das Geile: Anders als in der Folge angekündigt, haben wir den Forenbadge jetzt in den 3,5 $ Tier gepackt. Weil: is geiler.

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  • Ori and the Blind Forrest weil einfach perfektes Gameplay, wahnsinnig hübsch in jeder Hinsicht (die Animationen :heart_eyes:) und eine herzerwärmende Geschichte
  • TitanFall 2 die vermutlich geilste Singleplayer-Shooterkampagne des Jahrzehnt, geiles Gameplay, geiles Pacing, geiler Buddy (PT :heart:), einfach geil!
  • What Remains of Edith Finch der perfekte Walking-Sim, weil nebst einer toller Geschichte, die man stückweise erkundet auch das Gameplay perfekt in die Erzählung eingebunden wurde
  • Life is Strange ich habe geheult wie ein Schlosshund :sob: … eine hervorragende Geschichte, fesselnd bis zum Schluss und darüber hinaus (seien wir ehrlich FUCK YOU Stadt!!! Chloe!!!), wahnwitzige Wendungen, liebevoll erzählt, tolles Artdesign
  • Elite Dangerous weil es all seine Versprechen einhält und genau das ist, was es sein will und darin geil ist, Sim-lastige SpaceSim-Renaissance wie sie sein soll
  • House of the dying Sun kennt kaum einer, aber als Gegenstück zu Elite: Dangerous die perfekte Action-SpaceSim, vollkommen reduziert aufs nötigste (das Anti-StarCitizen), nahezu perfektes Gameplay
  • Stellaris obowhl mir die Entwicklung des Spiels nicht gefällt (ich mag die 2.0 Entwicklung nicht) das vermutlich beste 4X-Weltraumstrategie-Spiel
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Ihr hattet die Staffel über die überschätztesten Spiele doch schon :thinking:

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Ich nominiere Bloodborne. Bei der Konkurrenz sollte das ja wohl kein Problem sein. Bester Hack, bestes Kontersystem, beste Gegner mit mehr als 20 Augen, bestes Geräusch, wenn man aus seiner kleinen Waffe eine große auf Knopfdruck macht, beste Hüte, beste überhaupt. Cities Skyline wünscht sich in seinen kühnsten Träumen, es hätte die Vielaugengegner von Bloodborne. Hat es aber nicht!

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Ich hab die Folge noch nicht gehört, aber beim ersten Blick auf die bereits nominierten Titel dachte ich, die Herren Alt und Schiffer haben aneinander vorbei kommuniziert und so nominiert Herr Schiffer für die Kategorie „deprimierendstes Spiel ever“ und Herr Alt für „spiele die ich mit meinem 14 jährigen Neffen spielen kann“:thinking:

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Letztens ging die Frage nach einer Top 10 des Jahrzehnts auf Twitter rum, und ich hab zwei Tweets geschrieben, und gelöscht, und wieder geschrieben… naja, ihc

Wenn ich überlege, was für Spielen ich eine 10 von 10 Spielspaßwertung geben würde, fallen mir als erstes immer XCOM und Towerfall Ascension ein.

Breath of the Wild war vielleicht nicht das Open-World-Spiel, das sich manche gewünscht haben. Aber es war das Open-World-Spiel das dieses völlig in die Ecke geskyrimte Genre brauchte.

ANATOMY ist ein kleines Horrorspiel, also perfekt für den Oktober. Außerdem war es das letzte Spiel bei dem ich nach dem Spiele (ohne zu spoilern) dachte: „Wow. Sowas können Spiele machen?“

Nevermind, THUMPER hat das auch gemacht. Die meisten Musikspiele (Guitar Hero) lassen einen Musik nachspielen, manche lassen einen Musik visuell erleben (REZ), aber kein Spiel lässt einen beim Spielen das abstrakte Konzept „Musik“ so fühlen wie TUHMPER.

Streich auch das, es gab noch ein Spiel, das mich in diesem Jahrzehnt so hat fühlen lassen: Queers in Love at the End of the World. Das Spiel mit dem 10-Sekunden-Timer fühlt sich immernoch frisch und relevant an, wenn jedes AAA-Spiel meint, seine achsowichtige Metapher über 120 Stunden ausscheißen zu müssen.

Der alte Kunstscheißeliebhaber @Christian.Schiffer hat im Podcast ja schon viel über die Selbstreflektionsgames der Dekade gesprochen, die Stanley Parables und Papers Pleases. Dabei wird immer das beste Telltale-Game The Wolf Among Us vergessen, das vermutlich die klügste Meta-Auseinandersetzungen mit dem Medium Videospiel ist, die es bisher gab.

Außerdem gehört Dirt Rally auf die Liste. Es ist nicht nur ein gutes Rennspiel, es ist auch das einzige gute Soulslike auf der Welt, weil es das Gefühl, das alle bei Soulslikes immer beschreiben auf ein völlig anderes Gameplay übersetzt.

Ansonsten natürlich lächerlich, dass keine Mobilegames auf der Liste sind. Dabei waren Flappy Bird und Desert Golfing die geilsten Brüche mit Belohnungsloopscheiße, die man sich nur hätte wünschen können. Und Threes war einfach supersmart designt.

Speaking of smart: Die klügsten Spiele über WoRkIfICaTiOn macht immernoch Zach Barth, und Shenzhen I/O trifft das vermutlich am besten zwischen Story, Gameplay und der zusätzlichen Ebene mit den gedruckten Handbuch.

Playerunkown’s Battelgrounds ist ja schon in der Liste und warum das auf die Liste gehört hab ich ja schonmal im Podcast zu erklären versucht.

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Wenn man sofakissens Beitrag durchliest merkt man sofort: da hat jemand wirklich Ahnung vom Computerspiel als Kulturmedium in all seinen Facetten. Damit kann ich leider nicht dienen…
Interessant finde ich, dass im Podcast weder xcom noch divinity auch nur erwähnt wurden. Diese beiden möchte aber ausdrücklich nicht vorschlagen (obwohl xcom schon ziemlich geil ist), sondern folgende beide Meisterwerke:
mountblade
Mount &Blade Warband, 2010 (zählt das noch?)
crusader
crusader kings 2, 2012

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XCom liebe ich sehr. Sehr sehr sehr. Aber ich habe das mal als „bester 2. Teil“ nominiert (also XCom 2…) und bin damit sehr baden gegangen. Dieses Trauma sitzt noch zu tief.

Divinity stand natürlich auf meiner Longlist, aber ich fand RPG mit The Witcher, Darkest Dungeons und Banner Saga schon ausreichend stak besetzt.

Mount & Blada Warband ist natürlich das beste Spiel der Welt. Ich habe wirklich keine Ahnung, warum ich das nicht nominiert habe. Vermutlich einfach Dummheit.

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Das Spiel ist einfach zu groß für so eine mickrige Kategorie. Heb’s dir für „bestes Spiel der Welt (Staffel 36)“ auf.

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Ich möchte unbedingt hören, wie folgende Titel verteidigt werden: Mass Effect 2 (Alien-Dating-Game-Scheiße), Life is Strange (Kunstscheiße), Hearthstone (Casualscheiße), Legend of Zelda: Breath of the Wild (Nintendo-Fanboy-Scheiße), Pokemon Go (Kiddiescheiße), Ridiculous Fishing (Quatschscheiße)

Daneben gehören nominiert: Portal 2 (Hypescheiße), Southpark: Stick of Truth (Wortwörtlichschheiße), FTL - Faster Than Light (Permadeathscheiße), What Remains of Edith Finch (Kunstscheiße Galore), Total War - Shogun 2 (Japanoscheiße), Super Meat Boy (Hüpfscheiße), Limbo (Indiescheiße), Mafia 2 (AAA-Scheiße),

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Ich unterschreibe beide Vorschläge und füge noch The Last of Us hinzu. Leider sehe ich relativ schwarz für dermaßen emotionale Spielerfahrungen. Hat jemand von euch in seiner Jugend Mio, mein Mio von Astrid Lindgren gelesen? Oder die Verfilmung gesehen? Christopher Lee spielte die Rolle von Ritter Kato, dessen Herz wortwörtlich aus Stein bestand. Vielleicht sind Menschen wie du und ich zu emo. Eventuell sind die beiden Christians aber auch einfach die Ritter Katos der Podcastbranche.

Kato

Ich plädiere für mehr Gefühle und sage sowas von JA zu What Remains of Edith Finch, Life is Strange und The Last of Us!

Aber mal ganz unabhängig von Gefühlsduselei: Geiles Thema für eine neue Staffel! :smiley:

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Ah, die heilige Dreifaltigkeit des Kitsches. Die Rosamunde Pilchers, Nicholas Sparks und Stephenie Meyers of videogames, quasi.

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Rosamunde Pilcher ist auffallend kurz nach der LGS-Folge verschieden, in der Christian S. The Last of Us als interaktiven Pilcher-Roman bezeichnete. Im Gegensatz zu Christian und dir realisierte Rosamunde, dass dieser Vergleich Humbug war und sie nie so dermaßen geil abliefern würde. Diese Erkenntnis hat Rosamunde Pilcher gebrochen. Wieviele alte Frauen wollt ihr mit eurer Propaganda noch umbringen? :disappointed_relieved::disappointed_relieved:

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Schade kannst du nicht konstruktiv, sondern nur abwerten :man_shrugging:
Und mit einem frauenverachtenden miesen Geschreibsel wie das von Meyers möchte ich nicht Vergleiche ziehen, da muss man dann schon bei HentaiBoobKlicker3000 anfangen um gleiche Scheisse zusammenzuschreiben (Kurzfassung, wer Milliardär ist, darf vergewaltigen)

Tatsache ist, es sind tolle Spiele mit mitreissender Storyline, wo die Interaktivität eben den unterschied macht, vielleicht schlussendlich nicht erzählerisch, sehr wohl aber emotional, denn es ist wichtig, ob der Autor einfach geschrieben hat „X passiert“ oder ob X passiert, weil ICH mich dafür entschieden habe (FUCK YOU Stadt!!!) oder ich gehandelt habe (egal durch welchen Trick ich auch dazu geführt wurde)

wie man XCOM so gut bewerten kann, zeugt von schlechtem Geschmack.
Ein Spiel mit billig erzwungenem Failstate bei der Auswahl jeder Mission, egal wie erfolgreich man spiel, das im Gamedesign so unausgegoren ist, dass es der miesen KI sogar freie Bewegungen zugesteht und das das mieseste Tutorial bei Taktikspielen ever hat (1. man verliert darin zwingend, 2. wenn man es überspringt, verpasst man die Storyeinleitung :woman_facepalming: )

Wenn schon X-Com, dann nennen wir ein gutes und zwar Xenonauts

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Das ist ja auch die einzige Lektion, die in XCOM wichtig ist: „Hallo! Du wirst in diesem Spiel verlieren.“ Bauchstreicheln lassen kannst du dir woander.

Warum ist „total echte Emotionen in einem Videospiel“ eigentlich immer „ein unschuldiges Teenager-Mädchen ermordet einen Zombie oder psychotischen Serienkiller ultrabrutal mit einer Axt“. (Alternativ irgendwas holzhammeriges mit „Depression ist voll traurig“.)

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Die beiden schlimmsten Listen aller Zeiten.

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Ah, I See You’re a Man of Culture As Well

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Nein man verliert eben nicht, man dominiert die KI nach kurzer Zeit völlig und um davon abzulenken erzwingt das Spiel einen öden Failstate und lässt die KI offen cheaten, damit jede deiner taktischen Vorgehensweisen egal sind…

Das ist kein gutes Spiel, erst recht kein gutes Taktikspiel, das betrügen muss um eine Herausforderung zu generieren.

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Ich habe mal vor dem Anhören des Podcasts meine persönliche Top 16 aufgestellt (nach Erscheinungsjahr sortiert):

Mass Effect 2
Civilization 5
Portal 2
To the Moon
The Walking Dead
Journey
Assassin’s Creed 4: Black Flag
The Banner Saga
Life is Strange
SOMA
Keep Talking and Nobody Explodes
XCOM 2
The Witness
Darkest Dungeon
What Remains of Edith Finch
Outer Wilds

Nunja, immerhin zwei Spiele davon habt ihr auch nominiert. Das ist ja mal besser als nix :wink: Den Rest nominiere ich, wobei vieles davon ja eh schon genannt wurde.

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