Abstimmung: LGS Superleague – Das Spielejahr 2011

also…

Alt kann gute Spiele nicht erkennen, wenn er Arkham City als besten 2. teil nimmt und Rocksmith ein Flop? alle musiker in meinem bekanntenkreis lieben es (halt nicht die plastikklampenhämmerer)
Daniel will die Schwurbelandeutungskacke von DS als gute STORY! (nicht lore oder Stimmung) verkaufen und geht damit den Weg irrer DS-Fanboys
und Schiffer hatte bei Action offenbar einen Hirnschlag :joy:

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Okay, jetzt ärgere ich mich wirklich das Voting so angelegt zu haben dass ich nicht sehen kann für wen du gestimmt hast.

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das werde ich jetzt ganz sicher nicht mehr einfach so sagen sagen :grin:

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Hm also wenn ich für eine einsame Insel packen müsste dann wäre ich mit der Auswahl von Daniel schon sehr glücklich.
Fand die Folge auch noch besser als die erste und das Ganze kann imo nur mit inflationärem Einspielen von Gameshow-Soundeffekten noch verbessert werden :slot_machine::rotating_light:

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Ich beende den ersten Spieltag der zweiten Begegnung mit einem guten Gefühl.

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Also ich habe grad echt ein Problem. ich mache immer ne Excel und dann gibts für jede Kategorie 3, 2 und 1 Punkt. Und es ist tatsächlich ein Patt :’(. Jetzt muss ich mal schauen, wie ich es noch anders gewichte.

Edit: Also was mich jetzt noch stört, ist dass es eine gerade Anzahl von Kategorien ist. Jetzt habe ich ein Patt zwischen Alt und Daniel und muss dann jetzt jedes Spiel noch einzeln gewichten. Herzlichen Glückwunsch Alt!

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Beziehst du in deine Berechnung auch die Präzision der Kategorien mit ein?

Also, ich empfehle ja auch hier wie immer das 100er-System!

mit Halbpunkten, zur besseren Abgrenzung!

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Verstehe überhaupt nicht warum Schiffer hier so gnadenlos untergeht: Bis auf die Notgeburt LA Noir ist das eine überaus feine Auswahl, die gerade als gelungene Gesamtkomposition (ein Kriterium, das mir bei der Bewertung hier allzu oft vernachlässigt wird) zu überzeugen weiß.

Bei der Bewertung von Dragon Age 2 muss ich dagegen (ein wenig) widersprechen: Zwar ist verständlich, dass sich die Stimmung dem Spiel gegenüber gedreht hat, da in der Rückschau klar wird wie konservativ und klischeehaft der erste Teil war (orkartige horden überfallen eine standardfantasywelt, der Endgegner ist ein drache). Vom sakrotanflaschigen dritten Teil braucht man gar nicht zu reden. Vor diesem Hintergrund erscheint der zweite Teil, der wirklich einen eigenständigen Charakter und die coole idee mit der zeitlichen statt geografischen Tiefe hat, tatsächlich positiver. Leider ist er trotzdem sowohl spielmechanisch als auch erzählerisch sehr sehr mittelmäßig.

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Hallo, ich finde durchaus, dass Dark Souls eine sehr gute Wahl bei Story ist. Irgendwie ist es schwierig, diese streng strukturalistischen Eingrenzungen von Story vs. Lore vs. x mitzuspielen, aber selbst wenn man sich darauf einlässt, ist diese Abfolge von „Läute zwei Glocken“ etc. - also die einzelnen Sequenzen des Spiels - auch nicht die sogenannte Story, sondern der Plot. Da kann man sich jetzt verzetteln, aber letztlich verstehe ich in all diesen Zusammenhängen, das, was „Story“ genannt wird, immer als Gesamtheit des Erzählten, inklusive aller Elemente, die zur Erzählung eingesetzt werden; ob das nun Sequenzen und Ereignisse sind oder, im Maximalfall, ein Titel nur aus Formen z.B. besteht, macht dabei keinen Unterschied für die Bewertung der Qualität. Kriterium dafür kann letztlich nur die Sache selbst und die jeweilige Urteilskraft sein.
Ich kann in jedem Fall aber verstehen, wenn Dark Souls und andere From-Titel hier auf Stirnrunzeln stoßen, bin aber selbst der Überzeugung, dass eben die Story im o.g. Sinne in diesen Spielen wirklich herausragend sind, gerade weil sie aus archäologischer Arbeit an verwobenen klassischen Tragödien bestehen, die hier aufzudecken sind, aber auch, weil die Mechaniken dieser Spiele nicht nur einen vorgeschobenen, sondern einen natürlich wirkenden Sinn in der Spielwelt erhalten und, nicht zuletzt, weil die (wenigen) Dialoge (bzw. Monologe) und Texte wirklich bemerkenswert geschrieben sind, nämlich kurz, verdichtet und mit eigener Stimme und Atmosphäre.

In jedem Fall: tolle Folge gestern!

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@sofakissen gerade fertig gehört und wow… also …
Du hast ja mal totalen Quark erzählt :stuck_out_tongue:

Duke Nukem Forever mag ein enttäuschendes Spiel gewesen sein und kein sehr gutes (wenn auch ich viel Spass an der bunten Kreativität hatte)
Aber ein Flop war es nicht, es verkaufte sich im Releasefenster rund 3.5 millionen mal und das war 2011 (wenn man kein GTA war) sehr gut.
Finanziell war Duke4ever kein Flop, klar, 3Drealms war längst hopps und es hat vermutlich seine Entwicklungskosten nicht mehr eingespielt, aber es war zu Release ein finanziell guter Erfolg.

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Also, ich muss sagen, dass mir diese Folge mal wieder viel zu hyggelig war. Irgendwie hatten sich doch alle lieb und waren voller Empathie füreinander. Ist das im Sinne des Formats? Das ist ja so, als würden sich Bayern München und Barca in der Champions-League gegenseitig die Bälle zupassen und noch in höchsten Tönen jubeln, wenn der Gegner einen Elfer verwandelt hat, den sie ihm noch selbst auf den Punkt gelegt haben :wink:

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Also, wenn du jetzt echt argumentieren willst, dass DNF kein (kreativer, technischer, wirtschaftlicher und PR-technischer) Flop war, dann bist du leider absolut wahnsinnig :smiley: Laut Google-Recherche war es sogar „profitable“ für Take Two, aber die Rechnung würde ich gern mal sehen. 14 Jahre Entwicklung, 50er-Metacritic und ein absolut verwüstetes Franchise, nein, also… das war sowas von einem Flop.

Ist mir auch aufgefallen und ich glaube es lag daran, dass 2011 zu gut war! Wir hatten alle so viel Auswahl, dass kein Pick wirklich schmerzte. Vielleicht brauchen wir dümmere Kategorien oder ein mit weniger Must Haves bestücktes Jahr… oder ein ganz anderes Themenfeld :thinking:

nein.
Es war eine Enttäuschung, aber einfach kein Flop, sondern ein finanzieller Erfolg

Sooo teuer, dürfte das Spiel übrigens gar nicht gewesen sein, meist arbeiteten da nur so 5-20 Leute daran und das meiste bis auf einen kleinen zuschuss von Take2 durch Apogee (bzw deren Besitzer) selbst finanziert. das war maximal eine niedrige 2-stellige Summe total, auch wein Apogee die Mitarbeiter schlecht bezahlte (aber hohe Boni durch Verkaufserlöse versprach)
und eben, 3.5mio releasenahe Verkäufe finden sich als kolportierte Verkaufszahlen.

ob das Spiel gut oder schlecht bewertet wurde ist dabei übrigens völlig Banane.

Okay, wenn du ernsthaft klugscheißen willst, bringe ich eine rhetorische gun zu einem argumentativen knife fight:

Ein Flop ist ein Misserfolg.

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Ein Misserfolg ist ein „schlechter, enttäuschender, negativer Ausgang einer Unternehmung“

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Du sagst: „Es war eine Enttäuschung“

Ergo: Duke Nukem Forever war ein Flop.

nein, Misserfolg war es eben auch nicht

Dreh dich im Kreis, tanze Ringelreih und tanze den Limbo
Wortklauberei ändert nichts daran :woman_shrugging:

zudem, nach Ende der 90er war die Franchise eh egal, die hat das Spiel nicht mehr geschrottet als es die Zeit tat, und trotz (oder wegen?) 4ever blieb Duke im gespräch und die ganzen Remasters des originals verkaufen sich fortlaufend gut

Danke dass du eingestehst Quatsch zu reden :grimacing: (Als wäre „Misserfolg“ von der Bedeutung her rein finanziell, quark.)

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:roll_eyes: