Abstimmung: Das nervigste Wort im deutschen Spielejournalismus

  • Versoftung
  • Reinrassiges …
  • Manier
  • Spieleschmiede
  • Otto-Normal-Spieler
  • Traditionelle … Kost
  • „lässt GrĂĽĂźen“
  • Hakelig
  • „Ich freue mich drauf“
  • „Wir durfen als erstes…“
  • Spannend
  • StĂĽck Software

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„wir durften als erste…“ oder auch „Wir durften vorab XY Std…“

das ist wie ein aus der Hose hängender Penis in Wortschrift und dazu oft die Einleitung für ziemlich gehaltloses Marketingblabla, wenn nicht für das Spiel, dann für sich selbst.

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„XY lässt grüßen!“

Purer Hass.

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Wo ist denn „Genrefreunde schlagen zu.“ ? :thinking:

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„Obermotz“, „Spritegetümmel“ und „zünden ein Grafikfeuerwerk“.

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Nix gegen „Stück Software“
Besser als „Versoftung“ finde ich „Spielgewordenes…“

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Noch drei, vier Begriffe mehr und ich hätte „Wundervoller Wortwuselfaktor“ druntergeschrieben. Moment …

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„Pixellandschaften“ und „Soundkulisse“…

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Schade, dass ihr den „Schiesspruegel“ nicht reingenommen habt. Da muss ich immer wuergen.

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oder aber es wird „die Knarre gezückt“

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Da hätte man ja eher nach Floskeln fragen müssen. Ich nehme an, da hätte dein Beispiel ohnehin gewonnen, also wozu abstimmen? :smiley:

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SchiessprĂĽgel ist doch ein geiles Wort.
Ist das nicht von den Bud Spencer Syncronisierern?

Schiessprügel spilet in der gleichen literarischen Liga wie „Lauschlappen“

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Sehr gute Folge. Viele dumme Sachen dabei. Klassiker wie der hier bis zum bersten gebrauchte Wuselfaktor fehlen aber!

Mich stört ja am meisten wenn:

  • Sich darĂĽber aufgeregt wird, dass das Spiel „zu lang/groß“ ist oder es allgemein zuviel gibt oder positiv hervorgehoben wird, dass das Spiel „kurz und knackig“ ist.
  • zu viel wert auf Story gelegt wird
  • sich beschwert wird, dass das schon wieder das gleiche ist

Das sind so Punkte die den „Otto-Normal-Spieler“ halt eher nicht tangieren. Der normale Spieler findet es gut, wenn er für sein Geld viel bekommt. Der „Otto-Normal-Spielejournalist“ findet es halt nicht so gut wenn er für sein Geld mehr arbeiten muss weil das Spiel einfach riesig ist.

Auch interessieren sich 90 % der Spieler einfach nicht fĂĽr die Story. Die meisten Cutscenes werden ĂĽbersprungen, irgendwelche herumliegenden Texte nicht gelesen und Audiologs werden sowieso ignoriert.

Der durchschnittliche Spieler hat halt nicht jedes einzelne Open-Word-Spiel. Wenn er jedes halbe Jahr mal ein Ubisoft Spiel kauft, dann gerade weil er weiĂź was er bekommt. FĂĽr den ist das kein Nachteil sondern eher ein Vorteil. Wenn der Spielejournalist aber jedes Einzelne spielen muss dann ist das wohl anders.

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NEIN!

ganz ehrlich, die Zeit mag ich mir heute gar nicht mehr nehmen, wenn jedes Spiel exzessiv meine Lebenszeit vergeudet, nur damit es „viel und gross ist“
ich glaube auch gerade „otto normalspieler“ mag eher kurze, prägnante Erfahrungen, gerade im gut inszenierten Singleplayer-Bereich, der Erfolg solcher Spiele deutet darauf hin.

ich weiss noch, dass in den 90ern und 2000ern Spiele nach „wie viel Spielzeit?“ bewertet wurden und das ist einfach falsch, ein Spiel hat idR eine richtige Länge, das ist sehr individuell, aber mehr ist einfach nicht automatisch besser.

man sollte aufpassen, dass man von Sich nicht auf eine Allgemeinheit oder gar totale Mehrheit schliesst :wink:

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dito. Wenn man sich die Ergebnisse des Quiz so anschaut bin ich auf jeden Fall sehr viel durchschnittlicher als du. Der „durchschnittliche“ Spieler würde dort vermutlich insgesamt einen Schnippsel erkennen (wenn überhaupt) und sich auch nicht in einem Forum für Computerspiele anmelden.

Überhaupt ist der „durchschnittliche Spieler“ niemand der so viel Geld hat, dass er sich alle Spiele kaufen kann die er will. Und sie dann vielleicht gar nicht spielt weil er wegen Familie usw. eh viel zu wenig Zeit hat…

Schließe mich da @goschi an: Mehr ist nicht gleich besser. Auch „Otto-Normal-Spieler“ (wahrhaft grauenvolles Wort) haben Jobs, Familie, Studium, etc und sind irgendwann genervt, wenn jedes zweite Mainstream-Spiel ein Mindestens-50-Stunden-Open-World-Koloss ist. ABER: Ich sehe hier die Gefahr, dass die Diskussion komplett vom Thema abkommt. :sweat_smile: Vielleicht wäre ja noch eine Episode zu „nervigstem Kritikpunkt“ angebracht? Zum eigentlichen Thema:

"Spieleschmiede" ist ein ziemlich stabiles Wort.

Des „hakelig“ habe ich mich auch schon schuldig gemacht. Es klingt halt so schön nach dem, was es beschreiben soll. Aber ja, es wird einfach so häufig benutzt, dass man nicht mehr wirklich einschätzen kann, was es beschreiben soll.

"StĂĽck Software" werde ich mir niemals nehmen lassen!

"Spannend" ist einfach so ĂĽbel nichtssagend.

"Reinrassig" ist so oder so einfach sehr … unglücklich formuliert. :grimacing:

"Ich freue mich drauf" ist nur dazu da, um in Trailern und auf Covern zitiert zu werden.

"Versoftung" ist mir tatsächlich noch nie untergekommen. Lässt mich aber ein bisschen würgen.

Zum Rest habe ich keine groĂźe Meinung, nerven vielleicht ein bisschen, aber es gibt schlimmeres.

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Ich seh schon, das Thema ist viel zu groĂź und umfassend um es in einer einzigen Podcastfolge abzuhandeln. @christian.alt, @Christian.Schiffer es nĂĽtzt alles nichts! Wir brauchen ein Standardwerk zum Thema! Der Reclam-Verlag wird so etwas doch sicherlich mit KuĂźhand nehmen und herausgeben.

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Oh Gott, Wuselfaktor ist auch so ein Ding…
Es ist schwer sich mit nur einem Wort unbeliebt zu machen. Kenner greifen zu „Wuselfaktor“.

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