Abstimmung: Beste Fehlwertung

  • Planescape Torment / 82 (Gamestar)
  • Gothic 3 / 84 (Gamestar)
  • Gothic 3 / 68 (4Players)
  • Dragon Age Inquisition / 9,5 (Gamersglobal)
  • Ultima 9 / 92 (Gamestar)
  • FIFA 06 / 85 (Gamestar)
  • Goodbye Deponia / 91 (Gamestar)

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Finde das Format „Schiffer spielt Alles über 90“ wäre ein super Feierabend Stream.

Ich habe gerade nachgeguckt und es gibt ganze 534 Spiele mit einem Meta-Score von 90 oder mehr (irgendwie gar nicht mal sooo viel). Darunter sind ĂĽbrigens auch viele Sportspiele a la Madden, NBA, NFL uns auch FIFA

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Das Format „@christian.alt spielt alles unter 10“ hätte aber auch etwas…

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Es fehlt eindeutig jedes positive Review von Bioshock Infinite.

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Stimmt. Keines davon war positiv genug, um diesem denkwĂĽrdigen Gourmet-Spiel gerecht zu werden. :wink:

Freue mich auf die neue Folge und werde mir nach der Beweisaufnahme ein Urteil bzgl. der besten Fehlwertung bilden.

Was mir auf Anhieb in den Sinn kommt: Deponia-Macher Jan MĂĽller-Michaelis ist ein unglaublich netter Mensch, trotzdem muss ich sagen: alles, das ich jemals von Deponia gesehen habe, fand ich brutal nervig und anstrengend. BezĂĽglich der Wertungen geht es mir da vielleicht so wie Daniel mit Bioshock Infinite.

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Metascore von unter 10 scheint es fast nicht zu geben aber ich finde diese Auswahl ja schon richtig gut:

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Also ich habe Bock. Schon alleine um das Wort „Spiele-Gurke“ möglichst oft verwenden zu können.

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Das klingt nach einem hochunterhaltsamen Projekt. :smiley: Die Frage wäre: zählt nur der Meta-Score der Kritiker? Vermutlich wäre das ein guter Weg, um die richtigen (hust) Glanzstücke herauszufiltern? In Alicingers Liste ist mir z.B. der User-Score von Stalin vs Martians aufgefallen (4.1/10). Das klingt potenziell nach solider Medicopter-117-Qualität. :wink:

90 für Two Worlds II von Gamers.at - gibt es noch mehr Leute, die dies für eine ganz hervorragende Wahl halten würden? Ich spiele nur selten Rollenspiele, fand aber dieses Spiel richtig spaßig; vor allem, weil die Skillung irgendwie sehr interessant war. Es gab ziemlich abwechslungsreichen Möglichkeiten (auch in Sachen Magie, wenn ich mich richtig erinnere) und nicht so offensichtliche Optimierungen bei gutem Balancing (was in Rollenspielen selten ist). Ich war später regelrecht geschockt, dass das Spiel gerne mal verrissen wurde.

Man muss allerdings sagen, dass ich das Spiel irgendwann entnervt nicht mehr fortgesetzt hatte, weil es mir den Spielstand an irgendendeiner Stelle zerschoss, denn ein Gegenstand (SchlĂĽssel fĂĽr eine Mine?), den man zum Weiterkommen brauchte, war einfach nicht (mehr) da. :sweat_smile:

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Meine persönliche größte Fehlwertung war es, Into The Breach nur 87 zu geben. Über die letzten Jahre bin ich immer wieder zu dem Spiel zurückgekehrt und habe gemerkt: Das ist einfach eines der durchdachtesten, cleversten und brilliantesten Strategiespiele aller Zeiten und natürlich eine 90.

Allerdings hatte ich kurz vorher schon Celeste eine (absolut berechtigte) 90 gegeben und wollte nicht das Klischee befeuern, ich wäre so ein Indiepixelhipster. (Eigentlich mag ich Pixelgrafik nicht und finde die meisten Indiespiele scheiße.)

Viel zu hoch war dafĂĽr meine Wertung fĂĽr Jurassic World Evolution. Fand das Spiel im Nachhinein immer furchtbarer, hab mich damals leicht hochhandeln lassen, wĂĽrde das Spiel ehrlicherweise aber sogar im 50er-Bereich ansiedeln. (Keine Ahnung, ob das durch die DLC inzwischen besser geworden ist.)

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Wäre es denn exakt eine 90, oder würdest du noch ein paar Punkte höher gehen? (Von 87 auf 90 ist halt kein gigantischer Sprung, auch wenn man im hochprozentigen Bereich in der Regel etwas sensibler vorgeht) Into The Breach hatte ich nur angespielt (mit durchaus starkem Ersteindruck), aber vielleicht sollte es mein bevorzugtes Switch-Spiel für bald anstehende Reisen werden.

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ist dein Spielegeschmack derart kaputt, dass du dessen Qualität nicht erkennen kannst? :wink:

Das Problem, viele dieser Spiele sind wirklich einfach nur kaputt und machen auch wirklich keinerlei Spass, selbst wenn man den trash haben will.
Das ist mehrheitlich wirklich nur schrecklicher Rotz, der nur schmerzt.

Willst du damit sagen, dass wir noch einen krasseren Spiele-GemĂĽse-Bezug brauchen, um diesem Umstand gerecht zu werden?

Spiele-Spinat?

OK, krasse Fehlwertungen sind das alles, bis auf die 68 fĂĽr Gothic 3 :stuck_out_tongue: .

Nach reiflicher Überlegung nehme ich aber tatsächlich Goodbye Deponia,

a) weil eine 91 für ein okayisches Adventure ein massivster Deutschlandbonus ist, der den „kritischen“ Journalismus aufzeigt wie keine andere Wertung.

b) Weil Rufus die ätzenste, dümmste, nervigste und unlustigste Arschkrampe ist, die ich jemals spielen „durfte“.

und

c) Und das ist jetzt zugegebenermaĂźen vollkommen subjektiv, weil Goodbye Deponia einfach nicht witzig ist.
In seinen „besten“ Momenten versucht es subversiv zu sein, ist aber einfach nur beleidigend (Rufus überredet eine farbige Frau als Äffchen für einen Drehorgelspieler zu arbeiten. Rufus setzt eine Bande Kinder in einer Höhle aus und verkleidet sie als Essen. Später im Spiel sind die Kinder „verschwunden“).

Die meiste Zeit ist es einfach schmerzhaft unlustig, also wirklich Mario Barth/Oliver Pocher unlustig. So cringy, dass ich fast physische Schmerzen habe.

Ich bin nun wirklich niemand, der ein Problem mit „krassem“ Humor hat, eine meiner Lieblingsserien ist Archer, auch wenn ich hier nen anderen Avatar hab. Goodbye Deponia ist was passiert, wenn man Archer oder Rick + Morty sein will, aber es nicht kann!
Micdrop

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ja, dass es schmerzt, daran habe ich keinen Zweifel, aber das macht ja nichts.

Die Frage wäre eher: Kann man so viel dazu sagen? Bei manchen Titel kann man möglicherweise eine Geschichte des Scheiterns erzählen, bei anderen die wirtschaftlichen Hintergründe beleuchten. Aber nur darüber zu sprechen, dass ein Spiel schlecht ist, weil es halt schlecht ist, das ist natürlich zu wenig.

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schön ausgearbeitet
Ich verstehe bis heute nicht, wie die ganze Deponia-Reihe so gut bewertet werden konnte, weder technisch (Flash-Spielchen.Animationen) noch inhaltlich waren das jemals richtig gute Spiele und der Humor war immer äusserst schlecht, Deutsch im schlechtesten Sinne.
Das war für mich auch immer die ultimative Mischung aus Deutschland-Bonus und „sonst gibts keine Adventures“ Verzweiflungswertung

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Schwammiges Gunplay, nutzlose Skills und langweilig verkettete Battlearenen in einer prätentiös-pseudoklugen Zeitreisestory und ultrakonservativer „Both-Sides“-Politik? 68/100, und das ist wohlwollend. (Aber zu meiner Genugtuung hat sich der kritische Konsens da in den letzten Jahren auch hinentwickelt.)

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In absoluten Zahlen ist das nicht viel, aber wir alle wissen, was der Sprung aus dem 80er- in den 90er-Bereich emotional bedeutet! Und vor allem: In den Richtlinien der GameStar gibt’s da eine klare Unterscheidung:

  • ĂĽber 90 Punkte: Nur absolute Ausnahmeprogramme bekommen von uns diese Wertung. Solche seltenen Topspiele setzen die Messlatte fĂĽr ihr jeweiliges Genre ein StĂĽck nach oben und sind ein Muss fĂĽr ambitionierte Spieler.
  • 80 bis 89 Punkte: Eine Wertung von 80 Punkten oder mehr kennzeichnet sehr gute Spiele, die ein Genre nahezu perfekt ausreizen. Auch Genre-Fremde können hier zugreifen, denn Aufmachung, Zugänglichkeit und SpielspaĂź genĂĽgen höchsten AnsprĂĽchen.

Damit habe ich beim Beispiel Celeste z.B. für meine Wertung argumentiert habe. Ich glaube ich persönlich wäre sogar noch höher gegangen, die glatte 90 war der Kompromiss. Aber eins ist klar, Celeste setzt die Messlatte für Plattformer ein sehr ordentliches Stück nach oben. Bei Into The Breach würde ich mit etwas Abstand auch sagen, dass es das beste Rundentaktikspiel seit dem XCOM-Reboot ist. Das übrigens, und da sollte es mal eine Heftkritik geben, von Jochen Gebauer nur 85 bekommen hat. SKANDAL?! FEHLWERTUNG?!?!

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FĂĽr XCOM 1 ohne Enemy Within finde ich 85 ok.
Klar, man konnte nicht wissen was noch kommt, aber eine 90 war das Grundspiel nicht, das hatte durchaus Probleme im Balancing.
Z.B. wenn man versucht den Forschungsteil auszutricksen und dadurch zu früh stärkere Gegner triggert.

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